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Aktuelles bei der Lebenshilfe


Benefiz-Weihnachtskarte zugunsten der Lebenshilfe Landshut



Die Lebenshilfe Landshut freut sich, dass die in Landshut geborene und aufgewachsene Künstlerin Sigrid Hofer auch in diesem Jahr eines ihrer winterlichen Aquarelle für die Benefiz-Weihnachtskarte des Vereins kostenfrei zur Verfügung gestellt hat. Das stimmungsvolle Motiv zeigt einen fliegenden Eisvogel am schneebedeckten Isar-Ufer. Im Hintergrund ist der Blick auf die Stadt Landshut mit ihren Wahrzeichen St. Martin und Burg Trausnitz dargestellt. Der „fliegende Edelstein“, wie Sigrid Hofer den Eisvogel nennt, kann auch bei uns überwintern, sofern die Temperaturen nicht zu tief sinken. Die seltenen Begegnungen mit dem schönen Tier empfindet sie „immer wieder als kleines Wunder“.

Die Klappkarte inklusive Umschlag ist im Lebenshilfe-Laden in der Spiegelgasse 207, im Verkehrsverein Landshut im Rathaus und bei Bücher-Pustet in der Altstadt für 2,00 Euro erhältlich. Der Verkaufserlös kommt den Betreuten in den Einrichtungen der Lebenshilfe Landshut in vollem Umfang zugute.



Jubilafeier im Bernlochner am 13. Oktober



Die Lebenshilfe Landshut freute sich, dass in diesem Jahr wieder eine gemeinsame Jubilarfeier für ihre Mitarbeiter mit und ohne Behinderung in den Stadtsälen im Bernlochner unter Berücksichtigung von Hygienemaßnahmen möglich war. Insgesamt 102 Jubilare wurden für 10, 25, 30 und 40 Jahre Betriebszugehörigkeit geehrt und 14 Mitarbeiter in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Bildunterschrift: von links Hans-Peter Summer (Vorsitzender Lebenshilfe Landshut), Martin Huber (Leiter Werkstatt Vilsbiburg), Grete Nedelko und Anita Walter (Jubilarinnen), Dr. Hannlore Omari (Geschäftsführerin)

Dieses Mal wurde in dem Rahmen ein weiteres, ganz besonderes Jubiläum gewürdigt. Altoberbürgermeister und Senator E.h. Josef Deimer, der über 50 Jahre das Ehrenamt des Vorsitzenden der Lebenshilfe Landshut mit herausragendem Einsatz bekleidete, stellte sich im Rahmen der Mitgliederversammlung am 28. September nicht mehr zur Wahl und wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Aus diesen Anlässen heraus waren zahlreiche namhafte Ehrengästen zur diesjährigen Jubilarfeier erschienen, um sowohl den Mitarbeitern als auch dem ehemaligen Vorsitzen ihre Anerkennung für ihre Leistungen auszusprechen. Hervorzuheben ist hier der Besuch der Vorsitzenden des Landesverbands der Lebenshilfe Bayern und ehemaligen Landtagspräsidenten Barbara Stamm, die extra aus Würzburg angereist war, um eine leidenschaftliche Festrede zu halten. Sie machte deutlich, wie wichtig die Einrichtungen der Lebenshilfe für die Betreuten und ihre Angehörigen sind. Es lohne sich, permanent dafür zu kämpfen, dass diese wertvollen Angebote gewürdigt werden und zu erhalten bleiben. Josef Deimer, mit dem sie eine langjährige Freundschaft verbindet, hat dieses Anliegen nach ihren Worten schon immer vorbildlich vertreten und ehrlich gelebt.

Dieser Meinung und voll der Anerkennung für die Lebenshilfe Landshut und ihre Mitarbeiter mit und ohne Behinderung zeigten sich als wichtige Partner der Regierungspräsident Rainer Haselbeck, der Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, der stellvertretende Landrat und Vorstandsmitglied Fritz Wittmann und der 2. Bürgermeister der Stadt Landshut Thomas Haslinger. Aus den Reihen der Lebenshilfe brachten der neue Vorsitzende Hans-Peter Summer, Geschäftsführerin Dr. Hannelore Omari, Elternbeiratsvorsitzender Peter Weinhart und Werkstattratsvorsitzender Helmut Jäkel aus unterschiedlichen Perspektiven ihre Verbundenheit mit der Lebenshilfe und den Dank an Josef Deimer zum Ausdruck. Wie Helmut Jäkel kurz und treffend betonte, ist die Werkstätte für ihn und seine Kolleginnen und Kollegen viel mehr als nur ein Arbeitsplatz. In der Werkstätte erhalten Menschen mit Behinderung eine sichere Beschäftigung und die notwendige Unterstützung. Helmut Jäkel schätzt den familiären Umgang und die sozialen Kontakte, aus denen bereits viele Freundschaften hervorgegangen sind.

Bildunterschrift: Helmut Jäkel (Werkstattratsvorsitzender Betrieb Dingolfing)

Josef Deimer bedankte sich kurz und herzlich bei der Festgesellschaft, bei allen Unterstützern und Mitarbeitern. Er wünschte der großen „Lebenshilfe-Familie“ eine gute Zukunft als solidarische Gemeinschaft, die sich flexibel allen zukünftigen Anforderungen und Veränderungen stellt und dabei in der Lage ist, Neues zu denken.

Bildunterschrift: von links: Rainer Haselbeck (Regierungspräsident von Niederbayern), Dr. Hannlore Omari (Geschäftsführerin Lebenshilfe Landshut), Peter Weinhart (Elternbeiratsvorsitzender Werkstatt Altdorf), Hans-Peter Summer (Vorsitzender Lebenshilfe Landshut), Cornelia Fröschl (stellv. Vorsitzende), Josef Deimer (Ehrenvorsitzender Lebenshilfe Landshut), Barbara Stamm (Vorsitzende Lebenshilfe Landesverband Bayern), Dr. Olaf Heinrich (Bezirkstagspräsident Bezirk Niederbayern)



Neuer Vorstand der Lebenshilfe Landshut gewählt

Am 28. September fanden in Turnhalle der Ursulinen-Realschule gleich zwei Mitgliederversammlungen der Lebenshilfe Landshut e. V. statt, da im letzten Jahr coronabedingt Versammlungen dieser Art untersagt waren. Den Mitgliedern wurden die Entwicklungen und Geschäftsberichte der Jahre 2019 und 2020 von der stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins Cornelia Fröschl und dem Wirtschaftsprüfer Prof. Dr. Küffner vorgetragen. Der Vorsitzende Josef Deimer und die Geschäftsführerin Dr. Hannelore Omari konnten aus gesundheitlichen Gründen leider nicht persönlich an der Veranstaltung teilnehmen. Aus den Berichten ging deutlich hervor, dass die Lebenshilfe Landshut e. V. mit ihren Tochtergesellschaften Landshuter Werkstätten GmbH und Haus der Lebenshilfe GmbH trotz coronabedingter Rückschläge als wirtschaftlich gesundes Unternehmen dasteht, das mittlerweile 50 Einrichtungen umfasst. Aufgrund dessen konnten den Mitarbeitern mit und ohne Behinderung durchgehend die Löhne gezahlt und Kurzarbeit umgangen werden.

Aufgrund der Größe der Lebenshilfe Landshut sind in den letzten Jahren an verschiedenen Stellen Problemfelder aufgetaucht, die vor allem im strukturellen Bereich und sozialen Miteinander zu verorten sind. Ein laufender Mediationsprozess, der von der Mitgliederversammlung sehr positiv aufgenommen wurde, soll diese sichtbar machen und Lösungsansätze liefern. Einige Verbesserungen konnten bereits schnell und erfolgreich umgesetzt werden, andere Themen sind komplexer und brauchen noch Bearbeitungszeit. Aus den Reihen der Mitglieder wurden auch während der Veranstaltung Anregungen und Fragen vorgebracht. Der Vorstand, Bereichsleitungen und Leitungspersonen der Lebenshilfe Landshut standen Rede und Antwort und vermerkten sich die geäußerten Wünsche.

Nach dem informativen Teil der Veranstaltung fand die Wahl des Vorstands statt. Josef Deimer stellte sich nach 50 Jahren Vereinsvorsitz nicht mehr für dieses Ehrenamt zur Wahl, ebenso aus Altersgründen Prof. Dr. Rolf-Dieter Filler und Gisela Landes. Aus den Vorschlägen des Vorstandes und der Mitglieder wurde als neuer Vorsitzender das bisherige Vorstandsmitglied Hans-Peter Summer (Mitglied des Landshuter Stadtrats) mit großer Mehrheit gewählt. Cornelia Fröschl wurde als stellvertretende Vorsitzende im Amt bestätigt. Als neue Beisitzer wurden Fritz Wittmann (stellvertretender Landrat des Landkreises Landshut), Michaela Scheller (Filialleiterin Sparda Bank Landshut), Stephan Nikolaus und Hubert Schenkl (beides Väter von Menschen mit Behinderung) gewählt. Im Vorstand verblieben sind Willibald Löw, Ursula Weger, Eveline Hohenester, Stefan Tutsch und Anton Senger. Frau Dr. Anna Maria Moratscheck ist nach langjähriger Mitwirkung aus dem Vorstand ausgeschieden und wurde herzlich verabschiedet. Josef Deimer wurde aufgrund seiner großen Verdienste für die Lebenshilfe Landshut zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Der neue Vorstand versicherte geschlossen, die aufgekommenen Problemfelder weiterhin entschlossen und engagiert in Angriff zu nehmen, Veränderungen zu unterstützen und die Lebenshilfe Landshut in eine gute Zukunft zu führen. Eines wurde nach diesem langen Abend sehr deutlich: es ist viel Bewegung in der Lebenshilfe Landshut.

Bildunterschrift: Der neue Vorstand der Lebenshilfe Landshut: v.l. Willibald Löw, Eveline Hohenester, Anton Senger, Cornelia Fröschl, Stefan Tutsch, Hans-Peter Summer, Michaela Scheller, Ursula Weger, Hubert Schenkl, Fritz Wittmann, nicht auf dem Foto Stephan Nikolaus



Warnung vor Haustürgeschäften



In der Zentrale der Lebenshilfe Landshut gehen in letzter Zeit vermehrt Informationen über Haustürgeschäfte im Raum Landshut ein, bei denen Betrüger von Haus zu Haus gehen und Produkte anbieten, die angeblich von Lebenshilfe-Werkstätten gefertigt oder verpackt worden seien und damit soziale Zwecke vortäuschen.
Die Lebenshilfe Landshut und ihre Einrichtungen tätigen keinerlei Haustürgeschäfte und appellieren deshalb an die Öffentlichkeit, sich nicht auf diese einzulassen.
Die Polizei empfiehlt generell den Verzicht auf Geschäfte an der Haustür, da sie oft nicht seriös sind.



Ein halbes Jahrhundert für die Lebenshilfe



Am 1. Juli 2021 waren es auf den Tag genau 50 Jahre, die Josef Deimer bereits den Vorsitz der Lebenshilfe Landshut ehrenamtlich mit großem persönlichen Engagement führt. Dieses bemerkenswerte Ereignis feierte der Vorstand des Vereins im Rahmen einer Vorstandssitzung in der Geschäftsstelle. Bei dieser Gelegenheit wurde auch auf den 85. Geburtstag Josef Deimers nachträglich angestoßen, da eine große Feierlichkeit in diesem Jahr pandemiebedingt nicht stattfinden konnte.

Das Jubiläum bot Anlass, auf die Geschehnisse und Entwicklung der Lebenshilfe Landshut in den vergangenen fünf Jahrzehnten zurückzublicken, vom Beginn der Behindertenhilfe bis hin zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes. Der Verein, der 1967 als Elterninitiative gegründet wurde und mit der Beschulung von Kindern mit geistiger Behinderung begann, ist heute zu einem bedeutenden sozialen Träger mit insgesamt 50 Einrichtungen für Menschen aller Altersstufen und zu einem wichtigen Arbeitgeber in Stadt und Landkreis Landshut sowie den Landkreisen Kelheim und Dingolfing-Landau angewachsen.

Josef Deimer setzte sich stets mit Leidenschaft und großem Gespür für sozialpolitische Themen ein. Er begleitete und unterstützte die Belange von Menschen mit Behinderung mit all seinen herausragenden beruflichen Kompetenzen, seinen kommunalpolitischen Erfahrungen sowie seinen Vernetzungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaften und den damit verbundenen Einflussmöglichkeiten. Hierfür dankten ihm der Vorstand, die Geschäftsführung und die Bereichsleitungen im Namen aller Vereinsmitglieder und Mitarbeiter von ganzem Herzen. Sie überreichten Josef Deimer einen Strauß mit 50 roten Rosen. Jede Rose symbolisiert ein Jahr seines beispiellosen Einsatzes für die Lebenshilfe Landshut.


Bildunterschrift: Der Vorstand, die Geschäftsführung und Bereichsleitungen gratulieren Josef Deimer mit 50 roten Rosen.

Auf dem Foto von links: Ursula Weger (Vorstandsmitglied), Dr. Anna Maria Moratscheck (Vorstandsmitglied), Anton Senger (Vorstandsmitglied), Hans-Peter Summer (Vorstandsmitglied), Kornelia Fröschl (stellvertr. Vorsitzende), Eveline Hohenester (Vorstandsmitglied), Josef Deimer (Vorsitzender), Willibald Löw (Vorstandsmitglied), Dr. Hannelore Omari (Geschäftsführerin), Prof. Dr. Rolf-Dieter Filler (Vorstandsmitglied), Uwe Heilmann (Bereichsleitung Werkstätten), Stefan Tutsch (Vorstandsmitglied), Christian Vatter (Bereichsleitung Wohnen)
Foto: Isabelle Brickum-Peer



Landtagsabgeordnete Dr. Petra Loibl zu Gast in der Werkstatt Landau



Mit großem Interesse und einigen Fragen im Gepäck besuchte die Landtagsabgeordnete Dr. Petra Loibl vergangenen Freitag die Zweigstelle Landau der Landshuter Werkstätten GmbH, Einrichtung der Lebenshilfe Landshut. Neben ihren politischen und beruflichen Aufgaben engagiert sich Dr. Loibl unter anderem als Vorstandsmitglied in der Lebenshilfe Kreisvereinigung Dingolfing-Landau e.V. Der Verein besitzt langjährige Erfahrungen in der Kinder- und Jugendarbeit und betreibt im Landkreis eine interdisziplinäre Frühförderstelle, eine schulvorbereitende Einrichtung und eine Förderschule mit heilpädagogischer Tagesstätte. Die Lebenshilfe Landshut schließt mit ihren Angeboten im Erwachsenenbereich in Form von Werkstätten und Wohnheimen für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung nahtlos daran an, weshalb ein regelmäßiger Austausch der beiden Träger wichtig und bereichernd ist.

Nach guten Gesprächen nicht zuletzt über die großen Herausforderungen der Corona-Pandemie führten Geschäftsführerin Dr. Hannelore Omari, Bereichsleiter Werkstätten Uwe Heilmann und Zweigstellenleiter Armin Schuder die Landtagsabgeordnete durch die Räumlichkeiten der Werkstatt Landau. Diese werden derzeit umfassend saniert. Der Abbruch des vorderen Gebäudeteils ist bereits abgeschlossen und der Neubau von Cafeteria, Ausgabeküche, Pflegebad, Arzt –und Ruheräumen sowie Verwaltungsräumen hat begonnen. Die Modernisierung der verbleibenden Werkstatträume erfolgt nach Abschluss des Neubaus.

Bei ihrem Werkstattrundgang traf Dr. Loibl unter den 106 Mitarbeitern in den Arbeitsbereichen Montage, Elektromontage, Wäscherei, Textil und Metall auf zahlreiche bekannte Gesichter. Die Mitarbeiter freuten sich sehr über die freundlichen Begegnungen und das ehrliche Interesse an ihren Aufgaben. Die Gastgeber dankten Dr. Petra Loibl für ihren Besuch und ihren Einsatz für die Modernisierung der Werkstatt sowie die partnerschaftliche Zusammenarbeit der beiden Lebenshilfen.

Bildunterschrift von links: Uwe Heilmann (Bereichsleiter Werkstätten), Armin Schuder (Zweigstellenleiter Dingolfing und Landau), Dr. Petra Loibl MdL, Michael Geyer (Werkstattmitarbeiter), Dr. Hannelore Omari (Geschäftsführerin Lebenshilfe Landshut e.V. und Tochtergesellschaften), Andrea Aigner (Werkstattmitarbeiterin), Alexandra Hofer (Werkstattmitarbeiterin)



200 Herzen für die Lebenshilfe Landshut



Im Rentenalter kann sich der ehemalige Gemeindearbeiter Franz Xaver Lachner aus Haunwang ganz seiner großen Leidenschaft, dem Fertigen von Holzarbeiten widmen. In den vergangenen sieben Jahren hat er zahlreiche einzigartige Objekte geschaffen, darunter Nistkästen und Dekorationsartikel. Nun überraschte er die Lebenshilfe Landshut mit über 200 Herzen, gearbeitet aus unterschiedlichen Holzarten, gewonnen im eigenen Wald. Jedes dieser Herzen ist ein Unikat. Es gibt bemalte und naturbelassene, große und kleine, als Tisch- und Wandschmuck gestaltete. Zu allen Zeiten finden sich Anlässe, um jemanden ein Herz zu schenken. Franz Xaver Lachner wünscht sich, das „Durchstarten“ der Lebenshilfe Landshut nach der langen schweren Phase großer Einschränkungen mit der Spende unterstützen zu können. Er selbst hat einen Sohn, der im Gemeinschaftlichen Wohnen lebt und in der Einrichtung der Haus der Lebenshilfe GmbH ein passendes Zuhause gefunden hat.

Die Herzen werden im Laden des „Café am Dom“ in der Spiegelgasse 207 je nach Größe zum Preis von 5 bis 30 Euro angeboten und kommen dadurch Menschen mit Behinderung zugute. Josef Deimer, Vorsitzender der Lebenshilfe Landshut, und Dr. Hannelore Omari, Geschäftsführerin, bedankten sich bei Franz Xaver Lachner sehr für die Verbundenheit und die Zuwendung mit viel Herz.


Auf dem Bild von links: Franz Xaver Lachner, Josef Deimer (Vorsitzender Lebenshilfe Landshut), Sascha Hasucha (Mitarbeiter Café am Dom), Dr. Hannelore Omari (Geschäftsführerin Lebenshilfe Landshut)
Foto: Isabelle Brickum-Peer



Restliche freie Plätze für Ferienbetreuung zu vergeben



Eltern, Erziehungsberechtigte und Angehörige von Schulkindern aufgepasst!
Auch in diesem Jahr bietet die Lebenshilfe Landshut eine integrative Betreuung für die letzten beiden Sommerferienwochen (30. August bis 10. September 2021) in den Räumen und auf dem Gelände der Pestalozzischule, Jürgen-Schumann-Straße 18, an. Die Teilnehmer erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Aktionen, Outdoor-Aktivitäten und einer Zaubershow.

Das Angebot für Kinder mit und ohne Behinderung im Alter von 6 bis 12 Jahren findet montags bis freitags von 08:00 – 16:00 Uhr statt. Die Kinder werden von erfahrenem Personal betreut und können auch für einzelne Tage angemeldet werden. Die Kosten belaufen sich auf 10 € pro Tag und Kind für Betreuung, Mittagessen, Spiel- und Bastelmaterial.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Sandra Nebl von der OBA
Tel: 0871/974059-43
Fax: 0871/ 974059-99
E-Mail: sandra.nebl@lebenshilfe-landshut.de

Hier finden Sie weitere Informationen und den Anmeldebogen als PDF:
Anmeldebogen Integrative Ferienbetreuung 2021


Kunst und Genuss im Café am Dom – Wiedereröffnung der Ausstellung „Saitenwind“ 07. Juni



Unter dem Titel „Saitenwind“ zeigt Christine Rieck-Sonntag im Café am Dom der Lebenshilfe Landshut aktuell eine Auswahl ihrer Musikerbilder. Der musizierende Mensch ist für die Landshuter Malerin ein faszinierendes Thema. Was sie reizt, ist die ausdrucksstarke Körpersprache beim Spielen und die Herausforderung, in Farbklängen ein Äquivalent für das Hörerlebnis zu finden. Im Café am Dom, einem Ort der Vielfalt, Lebensfreude und Menschlichkeit entwickeln ihre Bilder eine ganz besondere Strahlkraft.

Wenige Tage nach der Ausstellungseröffnung am 23. Oktober 2020 musste das Café in der Spiegelgasse pandemiebedingt schließen. Nun freut sich das Team aus Menschen mit und ohne Behinderung, seine Gäste seit 07. Juni endlich wieder bewirten zu können. Zeitgleich wurde auch die Ausstellung von Christine Rieck-Sonntag mit einzelnen neuen Bildern wiedereröffnet und ist in den nächsten Monaten montags bis samstags von 9 – 17 Uhr (außer an Feiertagen) zu sehen.

Ab Ende Juli sind erneut Künstlergespräche im Café am Dom geplant. Die Termine hierfür werden auf dieser Internetseite rechtzeitig veröffentlicht.



Café am Dom startet am 07. Juni



Darauf hat das Team vom Café am Dom seit Monaten sehnsüchtig gewartet. Nachdem grünes Licht für die Öffnung der Gastronomie gegeben wurde, wird auch das beliebte Lokal in der Spiegelgasse seine Stammgäste bald wieder bewirten können. Da die Abbrucharbeiten der ehemaligen Turnhalle der Martinsschule nebenan mindestens noch bis zum Ende der Pfingstferien andauern werden, wurde als Termin für die Wiedereröffnung von Café und Laden der 7. Juni ins Auge gefasst. Auch die Ausstellung „Saitenwind“ der Künstlerin Christine Rieck-Sonntag kann unter Einhaltung der Abstandsregeln und Maskenpflicht wieder besichtigt werden.

Im Café am Dom arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen und bilden ein mittlerweile sehr gut eingespieltes Team. Die Speisenauswahl umfasst Frühstück, wechselnde Tagesgerichte, belegte Brote und Bagels sowie hausgemachten Kuchen. „Wir vermissen das Bedienen und unsere Gäste sehr“, so Mitarbeiterin Conny. Kollegin Katrin kann das bestätigen: „Ohne sie ist es langweilig.“


Mitarbeiterinnen Katrin und Conny bereiten die Terrasse für die Wiedereröffnung vor.


Der Vorsitzende der Lebenshilfe Landshut Josef Deimer feierte seinen 85. Geburtstag





Quelle: Landshuter Zeitung vom 29.05.2021


Quelle: Landshuter Zeitung vom 31.05.2021


Quelle: Landshuter Zeitung vom 29.05.2021


Integrative Sommerferienbetreuung 2021 – jetzt anmelden



Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte und Angehörige!
Auch in diesem Jahr Jahr bieten wir in den letzten beiden Wochen der Sommerferien wieder eine Betreuung in den Räumen der Pestalozzischule Landshut, Jürgen-Schumann-Straße 18, an:

  • für Kinder mit und ohne Behinderung
  • im Alter von 6-12 Jahren
  • im Zeitraum vom 30. August bis 10. September 2021
  • täglich von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Die Kosten betragen 10,00 € pro Tag und Kind für Betreuung, Mittagessen, Getränke, Spiel- und Bastelmaterial.

Die Kinder werden von erfahrenem Personal betreut. Sie können Ihr Kind auch gerne für einzelne Tage anmelden.
Für das Bringen und Abholen sind die Eltern in den Ferien selbst verantwortlich.
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, weshalb wir eine baldige Anmeldung empfehlen.

Hier finden Sie weitere Informationen und den Anmeldebogen als PDF:
Anmeldebogen Integrative Ferienbetreuung 2021

Kontakt:
Offene Behindertenarbeit (OBA)
Brauneckweg 8 • 84034 Landshut
Tel: 0871/974059-43 Sandra Nebl • Fax: 0871/ 974059-99
E-Mail: sandra.nebl@lebenshilfe-landshut.de


Abbruch der Turnhalle der ehemaligen Martinsschule im Mai und Juni



Im vergangenen Jahr hat die Lebenshilfe Landshut die Turnhalle der ehemaligen Martinsschule von der Stadt Landshut erworben. Da bereits 2012 beim Kauf der jetzigen Geschäftsstelle der dringende Bedarf einer Erweiterung des Verwaltungstraktes feststand, hatte der Verein damals das Vorkaufsrecht an dem direkt angrenzenden Gebäude vereinbart.

Vor kurzem hat nun der Abriss der alten Turnhalle und des Hausmeisterhauses für den geplanten Erweiterungsneubau begonnen. Wie bei allen Baumaßnahmen im Stadtzentrum werden auch hier nach Öffnung des Bodens routinemäßig archäologische Untersuchungen durchgeführt. Nach einer sorgfältigen Dokumentation der Funde dürfen diese überbaut werden. Unter der ehemaligen Turnhalle wurden bislang Reste von Gebäuden vermutlich aus dem 15., 17. und 19. Jahrhundert freigelegt sowie Keramik und ein alter Pflasterbelag (zur Hofbefestigung) aus Isarkieseln, wie er einst in Landshut üblich war. Die archäologischen Untersuchungen werden noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen, bevor die Baumaßnahmen weitergeführt werden können.


Die Funde im Boden werden von Archäologen vermessen und dokumentiert.


Ein alter Pflasterbelag aus Isarkieseln wurde freigelegt.


Der Abriss des Gebäudes schreitet voran.



Osterfreude für Werkstattmitarbeiter 1. April



Kurz vor den Feiertagen wurden die 61 Mitarbeiter des Betriebs Dingolfing der Landshuter Werkstätten GmbH, Einrichtung der Lebenshilfe Landshut, an ihrem Arbeitsplatz mit Ostertüten überrascht, in denen sich gefärbte Eier, Gebäck und Süßigkeiten befanden. Die Waren wurden vom Geflügelhof Eberl in Marklkofen und dem Kegelverein Hoizboh-Scheiber in Aiglkofen gespendet, denen es ein Herzensanliegen ist, den Mitarbeitern mit Behinderung, die seit Beginn der Pandemie auf liebgewonnene Feierlichkeiten und gemeinsame Aktionen verzichten müssen, ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Die Elternbeiratsvorsitzende der Werkstatt Gertraud Staffler hatte sich dabei als Vermittlerin engagiert.

Bereichsleiter Werkstätten Uwe Heilmann und Zweigstellenleiter Armin Schuder bedankten sich herzlich im Namen der Beschenkten bei den Vertretern des Geflügelhofs Eberl Franz Eberl und Marianne Bauer sowie dem Vorsitzenden des Kegelvereins Theo Rockinger für die gelungene Osterfreude.

Bildunterschrift von links: Theo Rockinger, Gertraud Staffler, Franz Eberl, Marianne Bauer, Uwe Heilmann, Armin Schuder


Artikel zu Impfungen im Dingolfinger Anzeiger vom 6. Februar




Quelle: Dingolfinger Anzeiger vom 06.02.2021



Haus Sonnenschein in Rottenburg freut sich über guten Start am 18. Januar




Am 18. Januar war es so weit. Acht Menschen mit Behinderung konnten in ihr neues Zuhause in der Georg-Pöschl-Str. 8 in Rottenburg einziehen. Nach rund 20 Monaten schwieriger Bauzeit während der Corona Krise ist aus dem ehemaligen Mannschaftsgebäude der Generaloberst-Weise-Kaserne ein großzügiges und freundliches Wohnheim, heute als gemeinschaftliches Wohnen bezeichnet, mit insgesamt 15 Plätzen entstanden. Alle Bewohner des Hauses Sonnenschein sind Mitarbeiter der Rottenburger Zweigstelle der Landshuter Werkstätten GmbH, die sich auf dem gleichen Gelände befindet. Sie freuen sich sehr über die komfortable Lage in unmittelbarer Nähe zum Arbeitsplatz. Die Leiterin, Elisabeth Härtl, ihr Mitarbeiter-Team und die Bewohner fühlen sich in der neuen Einrichtung der Haus der Lebenshilfe GmbH inzwischen schon richtig heimisch. Aufgrund der aktuellen Situation sind Besuche im Wohnheim für eine umfassende Berichterstattung noch nicht möglich. Auch eine Einweihungsfeier kann erst geplant werden, wenn sich die Corona-Lage entspannt hat.


Haus Sonnenschein



Spenden statt Schenken – Dallmayr unterstützt Café am Dom




Als im Jahre 2014 die Geschäftsstelle der Lebenshilfe Landshut in der Spiegelgasse 207 ein neues Zuhause fand, eröffnete im Erdgeschoss des Gebäudes zeitgleich das Café am Dom mit 14 Arbeitsplätzen für Menschen mit geistiger Behinderung. Bereits damals nahm Willibald Löw, Betriebsratsvorsitzender des BMW Group Werks Landshut und Vorstandsmitglied der Lebenshilfe Landshut Kontakt mit der Firma Dallmayr auf. Joachim Höh, Geschäftsführer von Dallmayr Vending & Office, erklärte sich sofort bereit, das wichtige Inklusionsprojekt mit einer Gastronomie-Kaffeemaschine zu unterstützen. Inzwischen war das Gerät, das sich in der Praxis gut bewährt und viele Dallmayr Bio- und Fairtrade-zertifizierte Kaffees gebrüht hatte, in die Jahre gekommen und musste ausgetauscht werden. Für Joachim Höh war es keine Frage, hier erneut mit einer Spende zu helfen. Anstelle in Weihnachtsgeschenke für Kunden zu investieren, überraschte er gemeinsam mit Willibald Löw das Café mit einer nagelneuen, leistungsstarken Kaffeemaschine. „Es ist uns eine große Herzensangelegenheit, gerade in dieser schwierigen Zeit der Corona-Pandemie die lokale Gastronomie zu fördern. Vor allem, wenn wie beim Café am Dom eine soziale Aufgabe damit verknüpft ist“, so der Wahl-Landshuter Höh. Das Café der Lebenshilfe hat sich erfolgreich in der Landshuter Altstadt etabliert und sich einen festen Platz im Herzen einer breiten Stammkundschaft erworben. Auch Künstler und Kunstliebhaber gehören dazu. In den Räumlichkeiten ist aktuell die Ausstellung „Saitenwind“ mit Bildern der Landshuter Malerin Christine Rieck-Sonntag zu sehen. Das Café-Team freut sich schon auf den Tag, an dem es seine Gäste wieder mit frischgebrühtem Kaffee, leckeren Speisen und besonderem Service verwöhnen darf. Josef Deimer, Vorsitzender der Lebenshilfe Landshut, und Dr. Hannelore Omari, Geschäftsführerin, bedankten sich sehr bei der Firma Dallmayr für die Wertschätzung und die großzügige Spende.


Bildunterschrift von links: Dr. Hannelore Omari (Geschäftsführerin Lebenshilfe Landshut), Joachim Höh (Geschäftsführer Dallmayr Vending & Office), Willibald Löw (Betriebsratsvorsitzender BMW Group Werk Landshut), Josef Deimer (Vorsitzender Lebenshilfe Landshut)



Die neue Ausgabe des Magazins „mittendrin“ der Lebenshilfe Landshut ist erschienen




Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe des Magazins der Lebenshilfe Landshut als PDF:
mittendrin Ausgabe 2020




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