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Aktuelles bei der Lebenshilfe



Innstolz spendet an das Ambulant Betreute Wohnen




Die Firma Innstolz ist ein privat in vierter Generation geführtes Unternehmen mit Käserei, Frischdienst, Lebensmittelgroßhandel und einer Landwirtschaft. Für die Haus der Lebenshilfe GmbH der Lebenshilfe Landshut ist Innstolz ein wichtiger und verlässlicher Partner, der die Wohneinrichtungen mit Lebensmitteln beliefert. Kürzlich besuchten die Verkaufsberater Wladimir Leikam und Sven Lorenzen die Geschäftsstelle des sozialen Trägers, um eine Spende in Höhe von 1000 Euro für das Ambulant Betreute Wohnen zu überbringen. Die Firma Innstolz verzichtet grundsätzlich auf Weihnachtsgeschenke und begünstigt stattdessen soziale Einrichtungen in der Region.

Bei einem gemeinsamen Austausch stellten Christian Vatter, Geschäftsführer Haus der Lebenshilfe GmbH und Hans-Peter Summer, Vorsitzender der Lebenshilfe Landshut, die unterschiedlichen Wohnangebote des sozialen Trägers vor. Einrichtungsleiterin Claudia Kain informierte die Besucher gemeinsam mit Bewohnerin Gerlinde Zunder näher über das Ambulant Betreute Wohnen, das in Landshut von 45 Personen genutzt wird. Das Angebot der Lebenshilfe ist auf Menschen mit geistiger Behinderung zugeschnitten, die weitgehend selbständig leben können und lediglich auf eine stundenweise Betreuung angewiesen sind. Art und Umfang der Unterstützung durch das Fachpersonal aus Sozialpädagogen, Erziehern, Heilerziehungspflegern wird an den jeweiligen individuellen Bedarf angepasst. Frau Kain berichtete auch über die schwere und unsichere Zeit der Pandemie, in der die Bewohner trotzdem besucht und unterstützt werden mussten. Gerlinde Zunder, die nach 45 Jahren Tätigkeit in der Werkstatt Altdorf bereits in Rente ist, vermisst es, dass Sie momentan ihre alte Gruppe nicht besuchen kann. „Ich hoffe, dass es bald wieder aufwärts geht“, so Zunder. Die Spende der Firma Innstolz kommt dafür gerade Recht. Sobald es wieder möglich ist, wird das Geld in gemeinschaftliche Aktivitäten wie zum Beispiel Ausflüge und Biergartenbesuche fließen. „Es ist schön, mit dem Geld etwas Gutes tun zu können, vor allem jenen Menschen, die nur ein geringes Budget zur Verfügung haben“, so Wladimir Leikam. Die Vertreter der Lebenshilfe Landshut bedankten sich herzlich bei der Firma Innstolz für die gute Zusammenarbeit und die großzügige Zuwendung. „Damit machen Sie uns eine ganz große Freude“, versicherte Claudia Kain.

Von links: Christian Vatter (Geschäftsführer Haus der Lebenshilfe GmbH), Hans-Peter Summer, (Vorsitzender Lebenshilfe Landshut), Wladimir Leikam (Verkaufsberater Firma Innstolz), Gerlinde Zunder (Bewohnerin), Claudia Kain (Leiterin Ambulant Betreutes Wohnen), Antonia Roider (Mitarbeiterin Café am Dom und Bewohnerin Trainingswohnung des Ambulant Unterstützten Wohnens) Sven Lorenzen (Verkaufsberater Firma Innstolz)
Foto: Isabelle Brickum-Peer


Pestalozzischüler in Begegnung mit der Kugelkaryatide von Fitz Koenig im Dezember


Anfang Dezember folgten 18 Schülerinnen und Schüler der Pestalozzischule der Lebenshilfe Landshut der Einladung des KOENIGmuseum im Prantlgarten Landshut und besuchten die Ausstellung „9/11 und die Koenig Kugel“. Anlass für diese Präsentation war der 20. Jahrestag der Terroranschläge in New York. Zugleich wurde das Projekt „MOVE OUT_COME IN KOENIGmuseum“ entwickelt, um Menschen mit Behinderungen das aktuelle Ausstellungsprogramm näherzubringen. Für die Pestalozzischule besitzt der Kunstunterricht einen hohen Stellenwert, weshalb dieses Angebot gerne angenommen wurde. Die Schüler erarbeiteten vorbereitend Wissenswertes zum Künstler Fritz Koenig und seiner „Kugelkaryatide“ im Unterricht. Koenig schuf die monumentale Bronzeplastik als Auftragsarbeit im Jahr 1971 in der Kugel-+Halle auf dem Ganslberg in Altdorf bei Landshut. Im Anschluss wurde sie auf dem Seeweg in die USA transportiert und stand bis zum Zeitpunkt der Anschläge am 11. September vor dem World Trade Center in New York. Wie durch ein Wunder wurde die Skulptur zwar beschädigt, aber nicht vollkommen zerstört. Heute steht sie als Mahnmal im Liberty Park, nahe ihrem früheren Standort und wurde zum Symbol der Hoffnung und des Überlebens.

Im Museum wiederholten die SchülerInnen mit der Museumsleiterin Dr. Alexandra v. Arnim zunächst die Geschichte der Kugelkaryatide begleitet von eindrucksvollen Bildern auf einer großen Leinwand. Nach einer kurzen Museumsrallye durften die SchülerInnen selbst aktiv werden und mit verschiedensten Materialien das Gesehene künstlerisch umsetzen. Aus Styropor wurden Kugelkaryatiden gefertigt. Die Zwillingstürme des World Trade Centers wurden mit Bausteinen nachgebaut. Die Schülerinnen schufen ihre eigenen individuellen Kunstwerke und konnten auf diese Art das Gelernte auf besondere Weise vertiefen.



Familienwerk Simbach unterstützt Lebenshilfe-Werkstatt mit großzügiger Weihnachtsspende




Seit bereits über 40 Jahren treten die Mitglieder des Sozialen Familienwerks Simbach e.V. dafür ein, bedürftigen und notleidenden Menschen schnell und unbürokratischen zu helfen. Darüber hinaus werden verschiedene soziale Einrichtungen unterstützt, die sich um das Wohl und die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen kümmern. Um zahlreiche Spenden zu generieren, organisiert der Verein beispielsweise einen traditionellen Ostereierverkauf, eine Lostombola beim Maimarkt und einen Stollenverkauf beim Weihnachtsmarkt. Zu den regelmäßig Begünstigten gehört seit Bestehen des Familienwerks der Betrieb Landau der Landshuter Werkstätten GmbH. Die Einrichtung verfügt über 120 Arbeitsplätze für Menschen mit geistiger Behinderung in den Bereichen Montage und Metall. Personen, die aufgrund ihrer Beeinträchtigung auf dem Allgemeinen Arbeitsmarkt nicht beschäftigt werden können, erhalten eine auf ihre Fähigkeiten und Neigungen zugeschnittene Aufgabe und somit Teilhabe am Arbeitsleben. Die Mitarbeiter mit Behinderung werden durch das Fachpersonal der Landshuter Werkstätten GmbH unterstützt, begleitet und gefördert. In diesem Jahr übergab das Familienwerk Simbach der Werkstatt Landau eine Zuwendung in Höhe von 1000 Euro. Die großzügige Spende wird in Aktionen, Ausflüge oder Anschaffungen für die Werkstattmitarbeiter fließen und kommt somit den Betreuten in vollem Umfang zugute. Hans-Peter Summer, Vorsitzender der Lebenshilfe Landshut, Uwe Heilmann, Geschäftsführer der Landshuter Werkstätten GmbH und Armin Schuder, Zweigstellenleiter der Werkstatt Landau bedankten sich herzlich bei den Vertretern des Familienwerks Simbach Aloisia Aigner und Georg Straubinger für die wertvolle Zuwendung und langjährige Verbundenheit.

Bildunterschrift: Spendenübergabe vor der Werkstatt Landau, die gerade saniert wird. Auf dem Foto von links: Uwe Heilmann (Geschäftsführer Landshuter Werkstätten GmbH), Hans-Peter Summer (Vorsitzender Lebenshilfe Landshut), Aloisia Aigner und Georg Straubinger (Vorstandsmitglieder Familienwerk Simbach), Armin Schuder (Zweigstellenleiter Werkstätten Dingolfing und Landau)
Foto: Isabelle Brickum-Peer



Lebenshilfe Landshut erweitert das Netz an lebensrettenden Defibrillatoren




Die Lebenshilfe Landshut hat in diesem Jahr insgesamt 12 Defibrillatoren für ihre Zentrale und ihre Wohneinrichtungen in Landshut, Geisenhausen, Kelheim und Dingolfing angeschafft. Die Organisation und Anbringung der Geräte sowie die Schulung des Personals in den Einrichtungen hat Antje Pregler vom Fachdienst Wohnen der Haus der Lebenshilfe GmbH mit Leidenschaft in die Hand genommen. Das Projekt ist für die gelernte Krankenschwester „eine echte Herzensangelegenheit“ wie sie betont.

Einige der Defibrillatoren sind so angebracht, dass sie öffentlich gut zugänglich sind und damit die Sicherheit für die Allgemeinheit erhöhen. In Landshut ist das bei der Lebenshilfe-Zentrale mit Café am Dom in der Spiegelgasse 207, beim Gemeinschaftlichen Wohnen in der Händelstraße 2 und im Paul-Heinrich-Weg 10 (La.-Münchnerau) der Fall. Von dieser Möglichkeit profitieren neben den Betreuten und Mitarbeitern der Lebenshilfe sowohl die Anwohner in der Nachbarschaft als auch Passanten, Cafébesucher und Teilnehmer an Gottesdiensten in der Martinskirche. Nicht zu vergessen sind auch die großen Veranstaltungen wie das Altstadtfest und die Landshuter Hochzeit, bei denen viele Menschen in der Altstadt zusammenkommen.

Die Lebenshilfe hat sich für ein Defibrillator-Modell entschieden, das automatisiert ist und den Hilfeleistenden Schritt für Schritt mittels genauer sprachlicher Anweisungen anleitet. Jene Defibrillatoren, die im Außenbereich angebracht sind, befinden sich in einem runden Kasten, der in Pfeilrichtung leicht zu öffnen ist. Wenn dies geschieht, ertönt ein lautes Signal, das die Umgebung auf den Notfall aufmerksam macht und Vandalismus vorbeugen soll. Der Defibrillator selbst hat die Form eines kleinen Koffers mit rotem Deckel und enthält Elektroden, die auf dem Körper des Betroffenen aufgebracht werden müssen. Leicht verständliche Abbildungen helfen bei der korrekten Platzierung. Anschließend prüft das Gerät selbständig, ob tatsächlich ein Kammerflimmern vorliegt und gibt auch nur dann Stromstöße ab, die das Herz des Betroffenen dabei unterstützen, seinen natürlichen Schlagrhythmus wieder aufzunehmen. Der /dem Helfenden in einer solchen Situation ist zu Mut und Entschlossenheit zu raten. Schließlich kann sie/er nichts falsch machen und die Situation der betroffenen Person nicht verschlechtern. Falsch wäre allerdings, nicht zu handeln. Was Jedermann wissen sollte: Die Pflicht, einem Menschen in Not erste Hilfe zu leisten, besteht auch in Zeiten von Corona. Damit auch auf eine mögliche Atemspende nicht verzichtet werden muss, liegt den Defibrillatoren eine spezielle Schutzmaske bei.

Dr. Thomas Haslinger, zweiter Bürgermeister der Stadt Landshut und Vorsitzender des Sozialausschusses nahm kürzlich das Gerät in der Spiegelgasse persönlich in Augenschein. Mit dem Vorsitzenden des Vereins Hans-Peter Summer, dem Bereichsleiter Wohnen Christian Vatter und Antje Pregler von Fachdienst Wohnen sprach er über die Möglichkeiten einer guten Übersicht der Standorte von öffentlich zugänglichen Geräten im Internet und die Anbringung von Hinweisschildern in der Stadt. Haslinger dankt der Lebenshilfe im Namen der Stadt Landshut für die maßgebliche Erhöhung der lokalen Kapazität an Defibrillatoren. Die Verbesserung der Sicherheit für die Landshuter Bürger ist, wie er betont „eine wirklich gute Geschichte.“

Bildunterschrift: Freuen sich über die Installation von Defibrillatoren in der Stadt Landshut; von links: Christian Vatter (Bereichsleiter Wohnen), Dr. Thomas Haslinger (2. Bürgermeister der Stadt Landshut), Antje Pregler (Fachdienst Wohnen), Sarah Woods (Mitarbeiterin im Café am Dom), Hans-Peter Summer (Vorsitzender Lebenshilfe Landshut)
Foto: Isabelle Brickum-Peer


KDFB Marklkofen spendet an die Werkstatt Dingolfing




Eine Spende an soziale Einrichtungen im Advent ist Tradition beim katholischen Frauenbund (KDFB) Marklkofen. Genau 500 Euro, die unter anderem beim Kräuterbuschen-Verkauf zusammengekommen waren, überreichte der KDFB-Zweigverein in diesem Jahr je zur Hälfte an die Werkstätten der Lebenshilfe Landshut Landshuter Werkstätten GmbH und an den Sankt-Joseph-Hilfsverein der Stiftung Ecksberg. Die Frauen aus Marklkofen hatten den Erlös aus dem Verkauf der Kräutersträuße noch kräftig aus der Vereinskasse aufgestockt.

Kürzlich überreichten Gertraud Staffler und Claudia Karl vom KDFB Marklkofen nun an der Bajuwarenstraße in Dingolfing 250 Euro an die Beschäftigten der Landshuter Werkstätten. Stellvertretend nahmen die Werkstattrats-Vorsitzenden Helmut Jäkel und Florian Lorenz das Geld entgegen. Mit dabei waren auch Armin Schuder, Leiter der Betriebe Dingolfing und Landau der Landshuter Werkstätten GmbH, sowie Uwe Heilmann, Bereichsleiter Werkstätten in der Lebenshilfe Landshut. Die Tochtergesellschaft der Lebenshilfe Landshut betreibt neben dem Betrieb unter anderem in Dingolfing acht weitere Werkstätten mit insgesamt 899 Plätzen aber auch in Landau, sowie in mehreren Nachbarlandkreisen Werkstätten für insgesamt Menschen, die aufgrund unterschiedlicher Beeinträchtigungen nicht auf dem „allgemeinen Arbeitsmarkt“ beschäftigt sein können. Die Betriebe ermöglichen diesen Menschen die Teilhabe am Arbeitsleben und fördern dabei sowohl deren Integration als auch die Rehabilitation. In den Landshuter Werkstätten arbeiten Menschen mit geistigen, aber auch körperlichen oder seelischen Beeinträchtigungen unter Anleitung und betreut von Fachpersonal. Gewerbliche und private Kunden schätzen die hochwertige Arbeit und die Qualität der Produkte aus den Landshuter Werkstätten. Das vom Frauenbund zur Verfügung gestellte Geld kommt ausschließlich den Beschäftigten zugute und soll nach Möglichkeit als Zuschuss zu einem gemeinsamen Essen verwendet werden.

Auf dem Bild von links: Helmut Jäkel, Uwe Heilmann, Armin Schuder und Florian Lorenz von den Landshuter Werkstätten freuten sich über die Spende, überreicht durch Gertraud Staffler und Claudia Karl vom KDFB Marklkofen



Spedition Niedermaier spendet Weihnachtstüten an Café-Team der Lebenshilfe




Die Spedition Niedermaier ist ein bereits in dritter Generation familiengeführtes Unternehmen mit Sitz in Landau. Gerade in der Weihnachtszeit liegt es dem Unternehmen mit den Schwerpunkten Transport- und Langerlogistik sehr am Herzen, sozialen Einrichtungen in der Region etwas Gutes zu tun. Unter anderem wurden in diesem Jahr die Mitarbeiter des „Café am Dom“ der Lebenshilfe Landshut mit Taschen voller Weihnachtssüßigkeiten überrascht. Das Café in der Spiegelgasse 207 verfügt über 14 Arbeitsplätze für Menschen mit geistiger Behinderung, die in den Bereichen Service und Reinigung tätig sind. Bereits seit vielen Jahren verfolgt die Spedition Niedermaier die Entwicklung der Lebenshilfe Landshut mit Anerkennung und Interesse. Die stellvertretende Vorsitzende des Vereins Cornelia Fröschl, die zugleich dem Familienunternehmen entstammt, diente als Kontaktperson und Überbringerin der Spende, die sie gemeinsam mit dem Vorsitzenden Hans-Peter Summer an das Café-Team übergab.

Bildunterschrift: 5. von links Cornelia Fröschl, stellv. Vorsitzende Lebenshilfe Landshut, 3. Von rechts: Hans-Peter Summer (Vorsitzender) mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Café am Dom
Foto: Isabelle Brickum-Peer



Krippe von Peter Huppmann im Foyer der Lebenshilfe Geschäftsstelle




In den verganangenen Jahren war die Lebenshilfe Landshut mit einem Werk des Künstlers Peter Huppmann fester Bestandteil des Landshuter Krippenwegs. Obwohl dieser heuer nicht stattfindet, hat Peter Huppmann der Lebenshilfe Landshut eine selbstgefertigte Krippe mit kunstvoll geschnitzen Figuren zur Verfügung gestellt. Die Vitrine wurde von der Zweigstelle Vilsbiburg der Landshuter Werkstätten GmbH gefertigt. Die Krippe erfreut nun nun die Besucher des Café am Dom sowie die Mitarbeiter der Lebenshilfe Landshut und sorgt für weihnachtliche Atmosphäre.



Benefiz-Weihnachtskarte zugunsten der Lebenshilfe Landshut



Die Lebenshilfe Landshut freut sich, dass die in Landshut geborene und aufgewachsene Künstlerin Sigrid Hofer auch in diesem Jahr eines ihrer winterlichen Aquarelle für die Benefiz-Weihnachtskarte des Vereins kostenfrei zur Verfügung gestellt hat. Das stimmungsvolle Motiv zeigt einen fliegenden Eisvogel am schneebedeckten Isar-Ufer. Im Hintergrund ist der Blick auf die Stadt Landshut mit ihren Wahrzeichen St. Martin und Burg Trausnitz dargestellt. Der „fliegende Edelstein“, wie Sigrid Hofer den Eisvogel nennt, kann auch bei uns überwintern, sofern die Temperaturen nicht zu tief sinken. Die seltenen Begegnungen mit dem schönen Tier empfindet sie „immer wieder als kleines Wunder“.

Die Klappkarte inklusive Umschlag ist im Lebenshilfe-Laden in der Spiegelgasse 207, im Verkehrsverein Landshut im Rathaus und bei Bücher-Pustet in der Altstadt für 2,00 Euro erhältlich. Der Verkaufserlös kommt den Betreuten in den Einrichtungen der Lebenshilfe Landshut in vollem Umfang zugute.


Bewohner der Wohnanlage Isarstrand freuen sich über Spende der Wirtschaftsjunioren




Die Wirtschaftsjunioren Dingolfing-Landau sind ein Netzwerk aus jungen, unabhängigen Unternehmern und Führungskräften aus allen Bereichen der Wirtschaft. Den Mitgliedern liegt es am Herzen, sich für die Wirtschaft und das Wohl der Gesellschaft ihres Landkreises einzusetzen. Es ist ihnen ebenfalls ein großes Anliegen, Spendengelder, die zum Beispiel im Rahmen von internen Feierlichkeiten eingenommen wurden, sozialen Zwecken in der Region zukommen zu lassen. Kürzlich durfte sich die Wohnanlage Isarstrand in Dingolfing, Einrichtung der Haus der Lebenshilfe GmbH, über eine Zuwendung in Höhe von 500 Euro freuen, die den Bewohnern unmittelbar zugutekommt. Florian Menauer, Bewohnervertreter und Christian Vatter, Bereichsleiter Wohnen, empfingen die Vertreter der Wirtschaftsjunioren Jessica Huber und Josef Menauer in einem Gemeinschaftsraum des Gebäudes. Obwohl coronabedingt kein Rundgang möglich war, erhielten die Gäste einen guten Eindruck von der modernen Ausstattung und familiären Atmosphäre der 2019 eröffneten Wohnanlage. Die Einrichtung vereint gemeinschaftliches und ambulantes Wohnen für Menschen mit geistiger Behinderung unter einem Dach und ist somit auf unterschiedliche Unterstützungsbedarfe ausgerichtet. Bei den Bewohnern handelt es sich größtenteils um Mitarbeiter der Landshuter Werkstätten GmbH in Dingolfing. Sie schätzen die zentrumsnahe Lage der Wohnanlage unweit ihres Arbeitsplatzes mit einem Naherholungsgebiet direkt vor der Haustür.
Florian Menauer und Christian Vatter beschrieben den Gästen den typischen Alltag im gemeinschaftlichen Wohnen. Sie erzählten aber auch von den schwierigsten Phasen der Pandemie, in der die Bewohner monatelang nicht zur Arbeit in die Werkstatt gehen durften und auf Aktivitäten des öffentlichen Lebens sowie Besuche von Freunden und Verwandten verzichten mussten. Das Personal der Wohnanlage bemühte sich sehr, den Bewohnern diese Durststrecke mit Aktivitäten wie Kochen und Backen, musikalischen Abenden, Gesellschaftsspielen etc. so angenehm wie möglich zu machen. Gleichzeitig mussten sie große Herausforderungen durch den Umgang mit strengen Hygienevorschriften und Vorsichtsmaßnahmen, Ansteckung und Quarantäne bewältigen.
Umso größer ist nun die Freude aller Beteiligten darüber, dass aktuell wieder mehr möglich und nicht zuletzt mithilfe von Spendengeldern umsetzbar ist. Die Bewohnervertreter bedankten sich herzlich im Namen aller Bewohner bei den Wirtschaftsjunioren Dingolfing-Landau für ihr vorbildliches Engagement.

Bildunterschrift: Auf der Terrasse der Wohnanlage Isarstrand von links: Christian Vatter (Bereichsleiter Wohnen), Werner Feldmann (Bewohnervertreter), Florian Menauer (Bewohnervertreter), Roswitha Feldmann (Bewohnervertreterin), Jessica Huber (Wirtschaftsjunioren), Josef Menauer (Wirtschaftsjunioren)



Jubilafeier im Bernlochner am 13. Oktober



Die Lebenshilfe Landshut freute sich, dass in diesem Jahr wieder eine gemeinsame Jubilarfeier für ihre Mitarbeiter mit und ohne Behinderung in den Stadtsälen im Bernlochner unter Berücksichtigung von Hygienemaßnahmen möglich war. Insgesamt 102 Jubilare wurden für 10, 25, 30 und 40 Jahre Betriebszugehörigkeit geehrt und 14 Mitarbeiter in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Bildunterschrift: von links Hans-Peter Summer (Vorsitzender Lebenshilfe Landshut), Martin Huber (Leiter Werkstatt Vilsbiburg), Grete Nedelko und Anita Walter (Jubilarinnen), Dr. Hannlore Omari (Geschäftsführerin)

Dieses Mal wurde in dem Rahmen ein weiteres, ganz besonderes Jubiläum gewürdigt. Altoberbürgermeister und Senator E.h. Josef Deimer, der über 50 Jahre das Ehrenamt des Vorsitzenden der Lebenshilfe Landshut mit herausragendem Einsatz bekleidete, stellte sich im Rahmen der Mitgliederversammlung am 28. September nicht mehr zur Wahl und wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Aus diesen Anlässen heraus waren zahlreiche namhafte Ehrengästen zur diesjährigen Jubilarfeier erschienen, um sowohl den Mitarbeitern als auch dem ehemaligen Vorsitzen ihre Anerkennung für ihre Leistungen auszusprechen. Hervorzuheben ist hier der Besuch der Vorsitzenden des Landesverbands der Lebenshilfe Bayern und ehemaligen Landtagspräsidenten Barbara Stamm, die extra aus Würzburg angereist war, um eine leidenschaftliche Festrede zu halten. Sie machte deutlich, wie wichtig die Einrichtungen der Lebenshilfe für die Betreuten und ihre Angehörigen sind. Es lohne sich, permanent dafür zu kämpfen, dass diese wertvollen Angebote gewürdigt werden und zu erhalten bleiben. Josef Deimer, mit dem sie eine langjährige Freundschaft verbindet, hat dieses Anliegen nach ihren Worten schon immer vorbildlich vertreten und ehrlich gelebt.

Dieser Meinung und voll der Anerkennung für die Lebenshilfe Landshut und ihre Mitarbeiter mit und ohne Behinderung zeigten sich als wichtige Partner der Regierungspräsident Rainer Haselbeck, der Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, der stellvertretende Landrat und Vorstandsmitglied Fritz Wittmann und der 2. Bürgermeister der Stadt Landshut Thomas Haslinger. Aus den Reihen der Lebenshilfe brachten der neue Vorsitzende Hans-Peter Summer, Geschäftsführerin Dr. Hannelore Omari, Elternbeiratsvorsitzender Peter Weinhart und Werkstattratsvorsitzender Helmut Jäkel aus unterschiedlichen Perspektiven ihre Verbundenheit mit der Lebenshilfe und den Dank an Josef Deimer zum Ausdruck. Wie Helmut Jäkel kurz und treffend betonte, ist die Werkstätte für ihn und seine Kolleginnen und Kollegen viel mehr als nur ein Arbeitsplatz. In der Werkstätte erhalten Menschen mit Behinderung eine sichere Beschäftigung und die notwendige Unterstützung. Helmut Jäkel schätzt den familiären Umgang und die sozialen Kontakte, aus denen bereits viele Freundschaften hervorgegangen sind.

Bildunterschrift: Helmut Jäkel (Werkstattratsvorsitzender Betrieb Dingolfing)

Josef Deimer bedankte sich kurz und herzlich bei der Festgesellschaft, bei allen Unterstützern und Mitarbeitern. Er wünschte der großen „Lebenshilfe-Familie“ eine gute Zukunft als solidarische Gemeinschaft, die sich flexibel allen zukünftigen Anforderungen und Veränderungen stellt und dabei in der Lage ist, Neues zu denken.

Bildunterschrift: von links: Rainer Haselbeck (Regierungspräsident von Niederbayern), Dr. Hannlore Omari (Geschäftsführerin Lebenshilfe Landshut), Peter Weinhart (Elternbeiratsvorsitzender Werkstatt Altdorf), Hans-Peter Summer (Vorsitzender Lebenshilfe Landshut), Cornelia Fröschl (stellv. Vorsitzende), Josef Deimer (Ehrenvorsitzender Lebenshilfe Landshut), Barbara Stamm (Vorsitzende Lebenshilfe Landesverband Bayern), Dr. Olaf Heinrich (Bezirkstagspräsident Bezirk Niederbayern)



Neuer Vorstand der Lebenshilfe Landshut gewählt



Am 28. September fanden in Turnhalle der Ursulinen-Realschule gleich zwei Mitgliederversammlungen der Lebenshilfe Landshut e. V. statt, da im letzten Jahr coronabedingt Versammlungen dieser Art untersagt waren. Den Mitgliedern wurden die Entwicklungen und Geschäftsberichte der Jahre 2019 und 2020 von der stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins Cornelia Fröschl und dem Wirtschaftsprüfer Prof. Dr. Küffner vorgetragen. Der Vorsitzende Josef Deimer und die Geschäftsführerin Dr. Hannelore Omari konnten aus gesundheitlichen Gründen leider nicht persönlich an der Veranstaltung teilnehmen. Aus den Berichten ging deutlich hervor, dass die Lebenshilfe Landshut e. V. mit ihren Tochtergesellschaften Landshuter Werkstätten GmbH und Haus der Lebenshilfe GmbH trotz coronabedingter Rückschläge als wirtschaftlich gesundes Unternehmen dasteht, das mittlerweile 50 Einrichtungen umfasst. Aufgrund dessen konnten den Mitarbeitern mit und ohne Behinderung durchgehend die Löhne gezahlt und Kurzarbeit umgangen werden.

Aufgrund der Größe der Lebenshilfe Landshut sind in den letzten Jahren an verschiedenen Stellen Problemfelder aufgetaucht, die vor allem im strukturellen Bereich und sozialen Miteinander zu verorten sind. Ein laufender Mediationsprozess, der von der Mitgliederversammlung sehr positiv aufgenommen wurde, soll diese sichtbar machen und Lösungsansätze liefern. Einige Verbesserungen konnten bereits schnell und erfolgreich umgesetzt werden, andere Themen sind komplexer und brauchen noch Bearbeitungszeit. Aus den Reihen der Mitglieder wurden auch während der Veranstaltung Anregungen und Fragen vorgebracht. Der Vorstand, Bereichsleitungen und Leitungspersonen der Lebenshilfe Landshut standen Rede und Antwort und vermerkten sich die geäußerten Wünsche.

Nach dem informativen Teil der Veranstaltung fand die Wahl des Vorstands statt. Josef Deimer stellte sich nach 50 Jahren Vereinsvorsitz nicht mehr für dieses Ehrenamt zur Wahl, ebenso aus Altersgründen Prof. Dr. Rolf-Dieter Filler und Gisela Landes. Aus den Vorschlägen des Vorstandes und der Mitglieder wurde als neuer Vorsitzender das bisherige Vorstandsmitglied Hans-Peter Summer (Mitglied des Landshuter Stadtrats) mit großer Mehrheit gewählt. Cornelia Fröschl wurde als stellvertretende Vorsitzende im Amt bestätigt. Als neue Beisitzer wurden Fritz Wittmann (stellvertretender Landrat des Landkreises Landshut), Michaela Scheller (Filialleiterin Sparda Bank Landshut), Stephan Nikolaus und Hubert Schenkl (beides Väter von Menschen mit Behinderung) gewählt. Im Vorstand verblieben sind Willibald Löw, Ursula Weger, Eveline Hohenester, Stefan Tutsch und Anton Senger. Frau Dr. Anna Maria Moratscheck ist nach langjähriger Mitwirkung aus dem Vorstand ausgeschieden und wurde herzlich verabschiedet. Josef Deimer wurde aufgrund seiner großen Verdienste für die Lebenshilfe Landshut zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Der neue Vorstand versicherte geschlossen, die aufgekommenen Problemfelder weiterhin entschlossen und engagiert in Angriff zu nehmen, Veränderungen zu unterstützen und die Lebenshilfe Landshut in eine gute Zukunft zu führen. Eines wurde nach diesem langen Abend sehr deutlich: es ist viel Bewegung in der Lebenshilfe Landshut.

Bildunterschrift: Der neue Vorstand der Lebenshilfe Landshut: v.l. Willibald Löw, Eveline Hohenester, Anton Senger, Cornelia Fröschl, Stefan Tutsch, Hans-Peter Summer, Michaela Scheller, Ursula Weger, Hubert Schenkl, Fritz Wittmann, nicht auf dem Foto Stephan Nikolaus



Warnung vor Haustürgeschäften



In der Zentrale der Lebenshilfe Landshut gehen in letzter Zeit vermehrt Informationen über Haustürgeschäfte im Raum Landshut ein, bei denen Betrüger von Haus zu Haus gehen und Produkte anbieten, die angeblich von Lebenshilfe-Werkstätten gefertigt oder verpackt worden seien und damit soziale Zwecke vortäuschen.
Die Lebenshilfe Landshut und ihre Einrichtungen tätigen keinerlei Haustürgeschäfte und appellieren deshalb an die Öffentlichkeit, sich nicht auf diese einzulassen.
Die Polizei empfiehlt generell den Verzicht auf Geschäfte an der Haustür, da sie oft nicht seriös sind.



Ein halbes Jahrhundert für die Lebenshilfe



Am 1. Juli 2021 waren es auf den Tag genau 50 Jahre, die Josef Deimer bereits den Vorsitz der Lebenshilfe Landshut ehrenamtlich mit großem persönlichen Engagement führt. Dieses bemerkenswerte Ereignis feierte der Vorstand des Vereins im Rahmen einer Vorstandssitzung in der Geschäftsstelle. Bei dieser Gelegenheit wurde auch auf den 85. Geburtstag Josef Deimers nachträglich angestoßen, da eine große Feierlichkeit in diesem Jahr pandemiebedingt nicht stattfinden konnte.

Das Jubiläum bot Anlass, auf die Geschehnisse und Entwicklung der Lebenshilfe Landshut in den vergangenen fünf Jahrzehnten zurückzublicken, vom Beginn der Behindertenhilfe bis hin zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes. Der Verein, der 1967 als Elterninitiative gegründet wurde und mit der Beschulung von Kindern mit geistiger Behinderung begann, ist heute zu einem bedeutenden sozialen Träger mit insgesamt 50 Einrichtungen für Menschen aller Altersstufen und zu einem wichtigen Arbeitgeber in Stadt und Landkreis Landshut sowie den Landkreisen Kelheim und Dingolfing-Landau angewachsen.

Josef Deimer setzte sich stets mit Leidenschaft und großem Gespür für sozialpolitische Themen ein. Er begleitete und unterstützte die Belange von Menschen mit Behinderung mit all seinen herausragenden beruflichen Kompetenzen, seinen kommunalpolitischen Erfahrungen sowie seinen Vernetzungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaften und den damit verbundenen Einflussmöglichkeiten. Hierfür dankten ihm der Vorstand, die Geschäftsführung und die Bereichsleitungen im Namen aller Vereinsmitglieder und Mitarbeiter von ganzem Herzen. Sie überreichten Josef Deimer einen Strauß mit 50 roten Rosen. Jede Rose symbolisiert ein Jahr seines beispiellosen Einsatzes für die Lebenshilfe Landshut.


Bildunterschrift: Der Vorstand, die Geschäftsführung und Bereichsleitungen gratulieren Josef Deimer mit 50 roten Rosen.

Auf dem Foto von links: Ursula Weger (Vorstandsmitglied), Dr. Anna Maria Moratscheck (Vorstandsmitglied), Anton Senger (Vorstandsmitglied), Hans-Peter Summer (Vorstandsmitglied), Kornelia Fröschl (stellvertr. Vorsitzende), Eveline Hohenester (Vorstandsmitglied), Josef Deimer (Vorsitzender), Willibald Löw (Vorstandsmitglied), Dr. Hannelore Omari (Geschäftsführerin), Prof. Dr. Rolf-Dieter Filler (Vorstandsmitglied), Uwe Heilmann (Bereichsleitung Werkstätten), Stefan Tutsch (Vorstandsmitglied), Christian Vatter (Bereichsleitung Wohnen)
Foto: Isabelle Brickum-Peer



Landtagsabgeordnete Dr. Petra Loibl zu Gast in der Werkstatt Landau



Mit großem Interesse und einigen Fragen im Gepäck besuchte die Landtagsabgeordnete Dr. Petra Loibl vergangenen Freitag die Zweigstelle Landau der Landshuter Werkstätten GmbH, Einrichtung der Lebenshilfe Landshut. Neben ihren politischen und beruflichen Aufgaben engagiert sich Dr. Loibl unter anderem als Vorstandsmitglied in der Lebenshilfe Kreisvereinigung Dingolfing-Landau e.V. Der Verein besitzt langjährige Erfahrungen in der Kinder- und Jugendarbeit und betreibt im Landkreis eine interdisziplinäre Frühförderstelle, eine schulvorbereitende Einrichtung und eine Förderschule mit heilpädagogischer Tagesstätte. Die Lebenshilfe Landshut schließt mit ihren Angeboten im Erwachsenenbereich in Form von Werkstätten und Wohnheimen für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung nahtlos daran an, weshalb ein regelmäßiger Austausch der beiden Träger wichtig und bereichernd ist.

Nach guten Gesprächen nicht zuletzt über die großen Herausforderungen der Corona-Pandemie führten Geschäftsführerin Dr. Hannelore Omari, Bereichsleiter Werkstätten Uwe Heilmann und Zweigstellenleiter Armin Schuder die Landtagsabgeordnete durch die Räumlichkeiten der Werkstatt Landau. Diese werden derzeit umfassend saniert. Der Abbruch des vorderen Gebäudeteils ist bereits abgeschlossen und der Neubau von Cafeteria, Ausgabeküche, Pflegebad, Arzt –und Ruheräumen sowie Verwaltungsräumen hat begonnen. Die Modernisierung der verbleibenden Werkstatträume erfolgt nach Abschluss des Neubaus.

Bei ihrem Werkstattrundgang traf Dr. Loibl unter den 106 Mitarbeitern in den Arbeitsbereichen Montage, Elektromontage, Wäscherei, Textil und Metall auf zahlreiche bekannte Gesichter. Die Mitarbeiter freuten sich sehr über die freundlichen Begegnungen und das ehrliche Interesse an ihren Aufgaben. Die Gastgeber dankten Dr. Petra Loibl für ihren Besuch und ihren Einsatz für die Modernisierung der Werkstatt sowie die partnerschaftliche Zusammenarbeit der beiden Lebenshilfen.

Bildunterschrift von links: Uwe Heilmann (Bereichsleiter Werkstätten), Armin Schuder (Zweigstellenleiter Dingolfing und Landau), Dr. Petra Loibl MdL, Michael Geyer (Werkstattmitarbeiter), Dr. Hannelore Omari (Geschäftsführerin Lebenshilfe Landshut e.V. und Tochtergesellschaften), Andrea Aigner (Werkstattmitarbeiterin), Alexandra Hofer (Werkstattmitarbeiterin)



200 Herzen für die Lebenshilfe Landshut



Im Rentenalter kann sich der ehemalige Gemeindearbeiter Franz Xaver Lachner aus Haunwang ganz seiner großen Leidenschaft, dem Fertigen von Holzarbeiten widmen. In den vergangenen sieben Jahren hat er zahlreiche einzigartige Objekte geschaffen, darunter Nistkästen und Dekorationsartikel. Nun überraschte er die Lebenshilfe Landshut mit über 200 Herzen, gearbeitet aus unterschiedlichen Holzarten, gewonnen im eigenen Wald. Jedes dieser Herzen ist ein Unikat. Es gibt bemalte und naturbelassene, große und kleine, als Tisch- und Wandschmuck gestaltete. Zu allen Zeiten finden sich Anlässe, um jemanden ein Herz zu schenken. Franz Xaver Lachner wünscht sich, das „Durchstarten“ der Lebenshilfe Landshut nach der langen schweren Phase großer Einschränkungen mit der Spende unterstützen zu können. Er selbst hat einen Sohn, der im Gemeinschaftlichen Wohnen lebt und in der Einrichtung der Haus der Lebenshilfe GmbH ein passendes Zuhause gefunden hat.

Die Herzen werden im Laden des „Café am Dom“ in der Spiegelgasse 207 je nach Größe zum Preis von 5 bis 30 Euro angeboten und kommen dadurch Menschen mit Behinderung zugute. Josef Deimer, Vorsitzender der Lebenshilfe Landshut, und Dr. Hannelore Omari, Geschäftsführerin, bedankten sich bei Franz Xaver Lachner sehr für die Verbundenheit und die Zuwendung mit viel Herz.


Auf dem Bild von links: Franz Xaver Lachner, Josef Deimer (Vorsitzender Lebenshilfe Landshut), Sascha Hasucha (Mitarbeiter Café am Dom), Dr. Hannelore Omari (Geschäftsführerin Lebenshilfe Landshut)
Foto: Isabelle Brickum-Peer



Restliche freie Plätze für Ferienbetreuung zu vergeben



Eltern, Erziehungsberechtigte und Angehörige von Schulkindern aufgepasst!
Auch in diesem Jahr bietet die Lebenshilfe Landshut eine integrative Betreuung für die letzten beiden Sommerferienwochen (30. August bis 10. September 2021) in den Räumen und auf dem Gelände der Pestalozzischule, Jürgen-Schumann-Straße 18, an. Die Teilnehmer erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Aktionen, Outdoor-Aktivitäten und einer Zaubershow.

Das Angebot für Kinder mit und ohne Behinderung im Alter von 6 bis 12 Jahren findet montags bis freitags von 08:00 – 16:00 Uhr statt. Die Kinder werden von erfahrenem Personal betreut und können auch für einzelne Tage angemeldet werden. Die Kosten belaufen sich auf 10 € pro Tag und Kind für Betreuung, Mittagessen, Spiel- und Bastelmaterial.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Sandra Nebl von der OBA
Tel: 0871/974059-43
Fax: 0871/ 974059-99
E-Mail: sandra.nebl@lebenshilfe-landshut.de

Hier finden Sie weitere Informationen und den Anmeldebogen als PDF:
Anmeldebogen Integrative Ferienbetreuung 2021


Kunst und Genuss im Café am Dom – Wiedereröffnung der Ausstellung „Saitenwind“ 07. Juni



Unter dem Titel „Saitenwind“ zeigt Christine Rieck-Sonntag im Café am Dom der Lebenshilfe Landshut aktuell eine Auswahl ihrer Musikerbilder. Der musizierende Mensch ist für die Landshuter Malerin ein faszinierendes Thema. Was sie reizt, ist die ausdrucksstarke Körpersprache beim Spielen und die Herausforderung, in Farbklängen ein Äquivalent für das Hörerlebnis zu finden. Im Café am Dom, einem Ort der Vielfalt, Lebensfreude und Menschlichkeit entwickeln ihre Bilder eine ganz besondere Strahlkraft.

Wenige Tage nach der Ausstellungseröffnung am 23. Oktober 2020 musste das Café in der Spiegelgasse pandemiebedingt schließen. Nun freut sich das Team aus Menschen mit und ohne Behinderung, seine Gäste seit 07. Juni endlich wieder bewirten zu können. Zeitgleich wurde auch die Ausstellung von Christine Rieck-Sonntag mit einzelnen neuen Bildern wiedereröffnet und ist in den nächsten Monaten montags bis samstags von 9 – 17 Uhr (außer an Feiertagen) zu sehen.

Ab Ende Juli sind erneut Künstlergespräche im Café am Dom geplant. Die Termine hierfür werden auf dieser Internetseite rechtzeitig veröffentlicht.



Café am Dom startet am 07. Juni



Darauf hat das Team vom Café am Dom seit Monaten sehnsüchtig gewartet. Nachdem grünes Licht für die Öffnung der Gastronomie gegeben wurde, wird auch das beliebte Lokal in der Spiegelgasse seine Stammgäste bald wieder bewirten können. Da die Abbrucharbeiten der ehemaligen Turnhalle der Martinsschule nebenan mindestens noch bis zum Ende der Pfingstferien andauern werden, wurde als Termin für die Wiedereröffnung von Café und Laden der 7. Juni ins Auge gefasst. Auch die Ausstellung „Saitenwind“ der Künstlerin Christine Rieck-Sonntag kann unter Einhaltung der Abstandsregeln und Maskenpflicht wieder besichtigt werden.

Im Café am Dom arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen und bilden ein mittlerweile sehr gut eingespieltes Team. Die Speisenauswahl umfasst Frühstück, wechselnde Tagesgerichte, belegte Brote und Bagels sowie hausgemachten Kuchen. „Wir vermissen das Bedienen und unsere Gäste sehr“, so Mitarbeiterin Conny. Kollegin Katrin kann das bestätigen: „Ohne sie ist es langweilig.“


Mitarbeiterinnen Katrin und Conny bereiten die Terrasse für die Wiedereröffnung vor.


Der Vorsitzende der Lebenshilfe Landshut Josef Deimer feierte seinen 85. Geburtstag





Quelle: Landshuter Zeitung vom 29.05.2021


Quelle: Landshuter Zeitung vom 31.05.2021


Quelle: Landshuter Zeitung vom 29.05.2021


Integrative Sommerferienbetreuung 2021 – jetzt anmelden



Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte und Angehörige!
Auch in diesem Jahr Jahr bieten wir in den letzten beiden Wochen der Sommerferien wieder eine Betreuung in den Räumen der Pestalozzischule Landshut, Jürgen-Schumann-Straße 18, an:

  • für Kinder mit und ohne Behinderung
  • im Alter von 6-12 Jahren
  • im Zeitraum vom 30. August bis 10. September 2021
  • täglich von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Die Kosten betragen 10,00 € pro Tag und Kind für Betreuung, Mittagessen, Getränke, Spiel- und Bastelmaterial.

Die Kinder werden von erfahrenem Personal betreut. Sie können Ihr Kind auch gerne für einzelne Tage anmelden.
Für das Bringen und Abholen sind die Eltern in den Ferien selbst verantwortlich.
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, weshalb wir eine baldige Anmeldung empfehlen.

Hier finden Sie weitere Informationen und den Anmeldebogen als PDF:
Anmeldebogen Integrative Ferienbetreuung 2021

Kontakt:
Offene Behindertenarbeit (OBA)
Brauneckweg 8 • 84034 Landshut
Tel: 0871/974059-43 Sandra Nebl • Fax: 0871/ 974059-99
E-Mail: sandra.nebl@lebenshilfe-landshut.de


Abbruch der Turnhalle der ehemaligen Martinsschule im Mai und Juni



Im vergangenen Jahr hat die Lebenshilfe Landshut die Turnhalle der ehemaligen Martinsschule von der Stadt Landshut erworben. Da bereits 2012 beim Kauf der jetzigen Geschäftsstelle der dringende Bedarf einer Erweiterung des Verwaltungstraktes feststand, hatte der Verein damals das Vorkaufsrecht an dem direkt angrenzenden Gebäude vereinbart.

Vor kurzem hat nun der Abriss der alten Turnhalle und des Hausmeisterhauses für den geplanten Erweiterungsneubau begonnen. Wie bei allen Baumaßnahmen im Stadtzentrum werden auch hier nach Öffnung des Bodens routinemäßig archäologische Untersuchungen durchgeführt. Nach einer sorgfältigen Dokumentation der Funde dürfen diese überbaut werden. Unter der ehemaligen Turnhalle wurden bislang Reste von Gebäuden vermutlich aus dem 15., 17. und 19. Jahrhundert freigelegt sowie Keramik und ein alter Pflasterbelag (zur Hofbefestigung) aus Isarkieseln, wie er einst in Landshut üblich war. Die archäologischen Untersuchungen werden noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen, bevor die Baumaßnahmen weitergeführt werden können.


Die Funde im Boden werden von Archäologen vermessen und dokumentiert.


Ein alter Pflasterbelag aus Isarkieseln wurde freigelegt.


Der Abriss des Gebäudes schreitet voran.



Osterfreude für Werkstattmitarbeiter 1. April



Kurz vor den Feiertagen wurden die 61 Mitarbeiter des Betriebs Dingolfing der Landshuter Werkstätten GmbH, Einrichtung der Lebenshilfe Landshut, an ihrem Arbeitsplatz mit Ostertüten überrascht, in denen sich gefärbte Eier, Gebäck und Süßigkeiten befanden. Die Waren wurden vom Geflügelhof Eberl in Marklkofen und dem Kegelverein Hoizboh-Scheiber in Aiglkofen gespendet, denen es ein Herzensanliegen ist, den Mitarbeitern mit Behinderung, die seit Beginn der Pandemie auf liebgewonnene Feierlichkeiten und gemeinsame Aktionen verzichten müssen, ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Die Elternbeiratsvorsitzende der Werkstatt Gertraud Staffler hatte sich dabei als Vermittlerin engagiert.

Bereichsleiter Werkstätten Uwe Heilmann und Zweigstellenleiter Armin Schuder bedankten sich herzlich im Namen der Beschenkten bei den Vertretern des Geflügelhofs Eberl Franz Eberl und Marianne Bauer sowie dem Vorsitzenden des Kegelvereins Theo Rockinger für die gelungene Osterfreude.

Bildunterschrift von links: Theo Rockinger, Gertraud Staffler, Franz Eberl, Marianne Bauer, Uwe Heilmann, Armin Schuder


Artikel zu Impfungen im Dingolfinger Anzeiger vom 6. Februar




Quelle: Dingolfinger Anzeiger vom 06.02.2021



Haus Sonnenschein in Rottenburg freut sich über guten Start am 18. Januar




Am 18. Januar war es so weit. Acht Menschen mit Behinderung konnten in ihr neues Zuhause in der Georg-Pöschl-Str. 8 in Rottenburg einziehen. Nach rund 20 Monaten schwieriger Bauzeit während der Corona Krise ist aus dem ehemaligen Mannschaftsgebäude der Generaloberst-Weise-Kaserne ein großzügiges und freundliches Wohnheim, heute als gemeinschaftliches Wohnen bezeichnet, mit insgesamt 15 Plätzen entstanden. Alle Bewohner des Hauses Sonnenschein sind Mitarbeiter der Rottenburger Zweigstelle der Landshuter Werkstätten GmbH, die sich auf dem gleichen Gelände befindet. Sie freuen sich sehr über die komfortable Lage in unmittelbarer Nähe zum Arbeitsplatz. Die Leiterin, Elisabeth Härtl, ihr Mitarbeiter-Team und die Bewohner fühlen sich in der neuen Einrichtung der Haus der Lebenshilfe GmbH inzwischen schon richtig heimisch. Aufgrund der aktuellen Situation sind Besuche im Wohnheim für eine umfassende Berichterstattung noch nicht möglich. Auch eine Einweihungsfeier kann erst geplant werden, wenn sich die Corona-Lage entspannt hat.


Haus Sonnenschein



Spenden statt Schenken – Dallmayr unterstützt Café am Dom




Als im Jahre 2014 die Geschäftsstelle der Lebenshilfe Landshut in der Spiegelgasse 207 ein neues Zuhause fand, eröffnete im Erdgeschoss des Gebäudes zeitgleich das Café am Dom mit 14 Arbeitsplätzen für Menschen mit geistiger Behinderung. Bereits damals nahm Willibald Löw, Betriebsratsvorsitzender des BMW Group Werks Landshut und Vorstandsmitglied der Lebenshilfe Landshut Kontakt mit der Firma Dallmayr auf. Joachim Höh, Geschäftsführer von Dallmayr Vending & Office, erklärte sich sofort bereit, das wichtige Inklusionsprojekt mit einer Gastronomie-Kaffeemaschine zu unterstützen. Inzwischen war das Gerät, das sich in der Praxis gut bewährt und viele Dallmayr Bio- und Fairtrade-zertifizierte Kaffees gebrüht hatte, in die Jahre gekommen und musste ausgetauscht werden. Für Joachim Höh war es keine Frage, hier erneut mit einer Spende zu helfen. Anstelle in Weihnachtsgeschenke für Kunden zu investieren, überraschte er gemeinsam mit Willibald Löw das Café mit einer nagelneuen, leistungsstarken Kaffeemaschine. „Es ist uns eine große Herzensangelegenheit, gerade in dieser schwierigen Zeit der Corona-Pandemie die lokale Gastronomie zu fördern. Vor allem, wenn wie beim Café am Dom eine soziale Aufgabe damit verknüpft ist“, so der Wahl-Landshuter Höh. Das Café der Lebenshilfe hat sich erfolgreich in der Landshuter Altstadt etabliert und sich einen festen Platz im Herzen einer breiten Stammkundschaft erworben. Auch Künstler und Kunstliebhaber gehören dazu. In den Räumlichkeiten ist aktuell die Ausstellung „Saitenwind“ mit Bildern der Landshuter Malerin Christine Rieck-Sonntag zu sehen. Das Café-Team freut sich schon auf den Tag, an dem es seine Gäste wieder mit frischgebrühtem Kaffee, leckeren Speisen und besonderem Service verwöhnen darf. Josef Deimer, Vorsitzender der Lebenshilfe Landshut, und Dr. Hannelore Omari, Geschäftsführerin, bedankten sich sehr bei der Firma Dallmayr für die Wertschätzung und die großzügige Spende.


Bildunterschrift von links: Dr. Hannelore Omari (Geschäftsführerin Lebenshilfe Landshut), Joachim Höh (Geschäftsführer Dallmayr Vending & Office), Willibald Löw (Betriebsratsvorsitzender BMW Group Werk Landshut), Josef Deimer (Vorsitzender Lebenshilfe Landshut)



Die neue Ausgabe des Magazins „mittendrin“ der Lebenshilfe Landshut ist erschienen




Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe des Magazins der Lebenshilfe Landshut als PDF:
mittendrin Ausgabe 2020




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