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Aktuelles bei der Lebenshilfe



Bewohner des Hauses Sonnenschein freuen sich über Spende der Raiffeisenbank


Seit Anfang letzten Jahres bietet die „Haus der Lebenshilfe GmbH“, Einrichtung der Lebenshilfe Landshut e.V, gemeinschaftliches Wohnen für erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung in Rottenburg an. Die Bewohner des großzügigen Gebäudes mit dem Namen „Haus Sonnenschein“, das aus dem ehemaligen Mannschaftsgebäude der Generaloberst-Weise-Kaserne in 20 Monaten Bauzeit entstanden ist, sind Mitarbeiter des Rottenburger Betriebs der Landshuter Werkstätten GmbH, die sich auf demselben Gelände befindet. Sie genießen die komfortable Nähe zum Arbeitsplatz, in ruhiger Umgebung und unweit des Stadtzentrums. Das Haus mit 15 Wohnplätzen besitzt eine gute Grundausstattung und einladende Balkone und Terrassen. Für eine Gemeinschaftsterrasse im Garten fehlen allerdings noch Ausstattungselemente wie Liegen, Schirme, ein Grill und eine Feuerschale. Somit freuten sich die Bewohner und Mitarbeiter sehr, dass Markus Stiglmaier, Marktbereichsleiter der Raiffeisenbank Pfeffenhausen-Rottenburg-Wildenberg eG, die Einrichtung vor kurzem mit einem großzügigen Spendenscheck im Gepäck besuchte. Hans-Peter Summer, Vorsitzender der Lebenshilfe Landshut, und Geschäftsführer Johannes Fauth, bereiteten ihm gemeinsam mit Einrichtungsleiter Wolfgang Knisch, seinem Team und den Bewohnern einen herzlichen Empfang. Summer und Fauth hatten als neues Führungsteam der Lebenshilfe Landshut die Spendenübergabe zum Anlass genommen, dem Haus Sonnenschein einen ersten Besuch abzustatten.

Die Spende in Höhe von 5000 Euro stammt aus einem Budget, das der Gewinnsparverein der Volksbanken und Raiffeisenbanken Bayern generiert, welcher seit nunmehr 70 Jahren existiert und bereits zahlreiche soziale Zwecke in der Region unterstützt hat. Die Begünstigten bedankten sich herzlich für die Zuwendung, die die gewünschten Anschaffungen ermöglicht, um eine Wohlfühl-Oase für die Bewohner entstehen zu lassen. “Es ist mir wichtig, dass das Geld vor Ort zum Einsatz kommt und Menschen mit Behinderung eine große Freude bereitet“, so Stiglmaier. Alle Beteiligten trafen sich nach der Spendenübergabe noch zu einem Austausch in fröhlicher Runde im Gemeinschaftraum, erwartet von einem von den Mitarbeiterinnen des Hausdienstes liebevoll angerichteten Buffet.


Bildunterschrift von links: Wolfgang Knisch (Leiter Haus Sonnenschein), Corinna Fuchs (Bewohnerin, Mitglied Bewohnerbeirat), Josef Hyronimus (Leiter Bauwesen Lebenshilfe Landshut), Martin Schütz (Bewohner, Mitglied Bewohnerbeirat) Johannes Fauth (Geschäftsführer Lebenshilfe Landshut), Melanie Festner (Bewohnerin, Mitglied Bewohnerbeirat), Hans-Peter Summer (Vorsitzender Lebenshilfe Landshut), Markus Stiglmaier (Marktbereichsleiter der Raiffeisenbank Pfeffenhausen-Rottenburg-Wildenberg eG)
(Foto: Isabelle Brickum-Peer)



Gelungener Aktionstag für Inklusion und Barrierefreiheit




Anlässlich des europäischen Protesttags zur Gleichstellung für Menschen mit Behinderung am 05. Mai hatte eine Kooperation aus Lebenshilfe Landshut e.V., Freiwilligenagentur Landshut (fala), finkwg e.V., katholischer Jugendstelle und dem Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund einen Aktionstag unter dem Motto „Fußspuren“ veranstaltet. An mehreren Ständen vorm Rathaus in der Landshuter Altstadt waren Passanten und Besucher jeden Alters zu gegenseitigem Austausch und verschiedenen Mitmach-Aktionen eingeladen.

Gemeinsam wurde eine Lego-Rampe für mehr Barrierefreiheit gebaut, als Teil des von der Freiwilligenagentur Landshut initiierten Projekts „Inklusion durch Engagement – Bunte Lego-Rampen für Landshut“. An den Ständen des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes und der finkwg e.V. wurden Hilfsmittel für Menschen mit Beeinträchtigung vorgestellt und konnten vor Ort ausprobiert werden, unter anderem einige Spezialräder des „RADhaus“ aus Geisenhausen. Der OBA-Beirat der Lebenshilfe hat mit Vorbeikommenden „Fußabdrücke“ mit individuellen Wünschen und Zielen gebastelt. Eine Ausstellung „Walk of Dreams“ mit vielfältigen Abdrücken aus den Lebenshilfe-Einrichtungen war zeitgleich in der Zentrale des Vereins in der Spiegelgasse geöffnet.


Oberbürgermeister Alexander Putz, der zweite Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger sowie der Behindertenbeauftrage des Bezirks Markus Scheuermann besuchten die Veranstaltung, zeigten Freude an den Aktionen und nahmen sich viel Zeit für Gespräche. Sie brachten ihre Wertschätzung für diese verbindende Aktion zum Ausdruck, deren Ziel es war, Berührungsängste abzubauen und auf die wichtigen Themen Inklusion, Vielfalt und Barrierefreiheit aufmerksam zu machen. Geschäftsführungen und Vorstände der teilnehmenden Organisationen und Vereine waren ebenfalls anwesend und nutzten die Gelegenheit, sich besser kennenzulernen und Ideen auszutauschen. Alle Beteiligten waren froh darüber, dass nach der langen Zeit der pandemiebedingten Einschränkungen wieder eine gelungene Kooperation und bereichernde Begegnungen möglich waren.


Vor dem Stand der Lebenshilfe Landshut: Florian Haslbeck (OBA -Beirat), Bernadette Mayer, Marina Gruber (OBA -Beirat), Christina Kreitmeier (OBA -Beirat), Lena Hofer (OBA -Beirat), Melanie Kühn (Leitung Offene Behindertenarbeit (OBA)), Gerlinde Zunder (Bewohnerin ABW), Dr. Thomas Haslinger (2. Bürgermeister der Stadt Landshut), Christine Kreitmaier (OBA -Beirat), Alexander Putz (Oberbürgermeister der Stadt Landshut), Vanessa Jüstl (OBA -Beirat), Simon Weinhart (OBA -Beirat), Johannes Fauth (Geschäftsführer Lebenshilfe Landshut), Isabelle Brickum-Peer (Leitung Öffentlichkeitsarbeit Lebenshilfe Landshut)

Aktionsstände

Im Austausch: Dr. Elisabath-Maria Bauer (Geschäftsführerin Freiwilligenagentur Landshut), Dr. Thomas Haslinger (2. Bürgermeister Stadt Landshut), Johannes Fauth (Geschäftsführer Lebenshilfe Landshut)

Verteilten Ballons: Vanessa Jüstl (OBA- Beirat) und Andrea Böswirth (Mitarbeiterin Offene Behindertenarbeit)



Integrative Ferienbetreuung in der Pestalozzischule – noch freie Plätze




Auch dieses Jahr bieten wir in den letzten beiden Wochen der Sommerferien wieder eine Betreuung an für Kinder mit und ohne Behinderungim Alter von 6-12 Jahrenim Zeitraum vom 29. August bis 09. September 2022 täglich von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Die Kinder werden von erfahrenem Personal betreut. Sie können Ihr Kind auch gerne für einzelne Tage anmelden.

Flyer und Anmeldebogen Integrative Sommerferienbetreuung



Einladung zur Ausstellung „Walk of Dreams“




Anlässlich seines 60-jährigen Jubiläums hat der Lebenshilfe Landesverband Bayern das Motto „Fußspuren“ für den diesjährigen europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 05. Mai ausgegeben. Die Lebenshilfe Landshut hat dieses Motto für sich aufgegriffen und zu einem Kunstprojekt in ihren Einrichtungen aufgerufen. In der Offenen Behindertenarbeit wurden Kreativ-Nachmittage und Fotoshootings angeboten.

Somit sind in den Kinder-und Jugendeinrichtungen, den Wohneinrichtungen, Werkstätten und der OBA der Lebenshilfe Landshut, aber auch bei den Familien daheim zahlreiche unterschiedliche Werke für eine besondere Ausstellung mit dem Namen „Walk of Dreams“ entstanden. Sie zeigen die Vielfalt an Träumen, Wünschen, Erlebnissen und Lebenswegen von Menschen mit und ohne Behinderung aus der großen Lebenshilfe-Familie. Sie stehen für Individualität und eine starke Gemeinschaft.

Die Ausstellung ist noch bis 14. Mai im Foyer und Dachgeschoss der Zentrale der Lebenshilfe Landshut zu sehen, Mo. – Sa. von 9.-17 Uhr.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!



Einladung zum Aktionstag „Fußspuren“ am 05. Mai






Das neue OBA-Programm für Mai bis Juli ist da.




Hier finden Sie die Ausgaben für Landshut, Rottenburg und Vilsbiburg als PDF:
OBA-Programm Landshut
OBA-Programm Rottenburg
OBA-Programm Vilsbiburg



Leo Club unterstützt Lebenshilfe Landshut mit großzügiger Spende




Seit nunmehr fünf Jahren macht sich der Leo Club als Jugendorganisation des Lions Clubs Landshut mit einfallsreichen Benefizaktionen für soziale Zwecke in der Region stark. Die Vereinigung aus engagierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen zählt mittlerweile 30 Mitglieder und freut sich über steten Zuwachs und das freundschaftliche Clubleben als Basis für die erfolgreiche Zusammenarbeit. Unter den inzwischen 7 Veranstaltungen pro Jahr, von denen 3 gemeinsam mit dem Lions Club und 4 komplett in Eigenregie organisiert werden, zählte auch eine Krapfen-Aktion zu Beginn der Faschingszeit in Kooperation mit der Bäckerei Mareis. Der Verkaufserlös brachte den jungen Löwen in diesem Jahr ganze 7000 Euro ein, von denen je die Hälfte nun der Stillen Hilfe und der Lebenshilfe Landshut e.V. zukamen.

Clubpräsidentin Katharina Köhl und Lukas Kellner (Vizepräsident), wurden zur Übergabe des Spendenschecks in der Lebenshilfe Geschäftsstelle von dem Vorsitzenden Hans-Peter Summer und dem neuen Geschäftsführer Johannes Fauth, der seit 01. April frisch im Amt ist, herzlich empfangen. Im gegenseitigen Austausch zeigten sich die Spender beeindruckt von der großen Bandbreite der Lebenshilfe Landshut. Der soziale Träger betreibt inzwischen 50 Einrichtungen für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung aller Altersstufen, um ihnen umfassende Unterstützung, Versorgung und Förderung entgegenzubringen.

Hans–Peter Summer und Johannes Fauth bedankten sich bei den Vertretern des Leo Clubs herzlich für die Spende, die den Betreuten in den Kinder- und Jugendeinrichtungen der Lebenshilfe Landshut zugutekommen soll. „Ich habe großen Respekt vor Menschen wie den Mitgliedern des Leo Clubs, die sich bereits in jungen Jahren so begeistert für soziale Zwecke engagieren“, so Fauth.

Bildunterschrift von links: Katharina Köhl (Präsidentin Leo Club Landshut), Hans-Peter Summer (Vorsitzender Lebenshilfe Landshut), Johannes Fauth (Geschäftsführer) und Lukas Kellner (Vizepräsident Leo Club)
Foto: Isabelle Brickum-Peer



Welttag der Geschwister am 10. April




Lebenshilfe Bayern lädt im Jubiläumsjahr zur Geschwisterwoche
Geschwister von behinderten oder chronisch kranken Menschen übernehmen meist früh Verantwortung. Als Erwachsene sind sie oft eine große Stütze der ganzen Familie. Viele engagieren sich auch in Lebenshilfe-Einrichtungen. „Diesen lebenslangen Einsatz wollen wir in unserem Jubiläumsjahr mit einer Geschwisterwoche besonders würdigen“, so die Landesvorsitzende, Barbara Stamm, zum Welttag der Geschwister.

Die Geschwisterwoche wird im Sommer vom 25. bis 31. Juli 2022 gemeinsam mit dem überregional tätigen „Runden Tisch Geschwister“ in Erlangen, Lauf, Nürnberg, Schweinfurt und auch online veranstaltet. Auf dem Programm stehen Mitmach-Aktionen, Kinoabende, Lesungen, Ausstellungen und ganz viel Begegnung, Austausch und Information für Geschwister von behinderten, chronisch oder lebensverkürzend erkrankten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Infos und Anmeldung zu allen Veranstaltungen gibt es unter https://geschwisterwoche.de. Die Presseeinladung zur Eröffnung am 25. Juli in der Geschäftsstelle der Lebenshilfe Bayern in Erlangen erfolgt zu gegebener Zeit.

Seminare für Geschwister
Die Lebenshilfe Bayern veranstaltet bereits seit gut drei Jahrzehnten eigene Seminare für Geschwister von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen. Auch engagiert sich der Verband in verschiedenen Netzwerken. Darüber hinaus gibt es regelmäßig Erlebnis- und Abenteuerwochen für Kinder und Jugendliche sowie Angebote für erwachsene Geschwister. Fachliche Ansprechpartnerin rund um das Thema „Geschwister“ ist die Pädagogische Mitarbeiterin des Fortbildungsinstituts der Lebenshilfe Bayern, Silke Gramann. Infos und Anmeldung zu allen Seminaren unter https://bildung.lebenshilfe-bayern.de.

60 Jahre Lebenshilfe-Landesverband Bayern
Unter dem Motto „Miteinander – Wir gestalten Teilhabe“ setzt sich der Lebenshilfe-Landesverband Bayern seit 1962 als Dachorganisation der bayerischen Lebenshilfen insbesondere für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien ein. Der Verband hat heute gut 160 Mitglieds-Organisationen. Diese unterstützen, fördern und begleiten über 50.000 Menschen mit Behinderungen und deren Familien. Die Lebenshilfe hat ein umfassendes Netz kompetenter Hilfe aufgebaut – mit etwa 900 Einrichtungen, Diensten und Beratungsstellen. Landesvorsitzende Barbara Stamm ist seit 2001 im Amt. Die Lebenshilfe ist bundesweit aktiv als Elternverband und Selbsthilfe-Vereinigung, als Fachverband und Trägerin von Einrichtungen der Behindertenhilfe.



Gemeinsam für Menschen mit Behinderung




Seit Oktober vergangenen Jahres ist Hans-Peter Summer erster Vorsitzender der Lebenshilfe Landshut. Nun besuchte er Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich in der Landshuter Bezirkshauptverwaltung.

„Die Lebenshilfe Landshut leistet unentbehrliche Arbeit in der Region Landshut. Daher war und ist sie für den Bezirk Niederbayern ein sehr wichtiger Ansprechpartner,“ sagte Dr. Heinrich. „Wir haben ein gemeinsames Interesse, und das ist das Wohl und die Inklusion von Menschen mit Behinderung. Es gibt viele weitere Gründe dafür, dass der Bezirk enge und gute Beziehungen mit der Lebenshilfe Landshut pflegt“, so Heinrich weiter. Beispielsweise sei die Region Landshut nach Passau die zweitbevölkerungsreichste in Niederbayern und habe in den vergangenen Jahren mit Abstand den größten Zuwachs bei den Einwohnerzahlen. Entsprechend steigend sei deshalb auch der Unterstützungsbedarf für Menschen mit Behinderung.

„Dass die Lebenshilfe Landshut nun mit Johannes Fauth einen verdienten Mitarbeiter der Bezirkssozialverwaltung als Geschäftsführer bekommt, ist zwar einerseits schmerzlich für den Bezirk, andererseits ist die Lebenshilfe Landshut gemeinsam mit Ihnen als Vorsitzenden nun bestens aufgestellt. Und das liegt nicht nur mir persönlich am Herzen,“ so Heinrich. „Ich freue mich über die Würdigung der Arbeit der Lebenshilfe und auf die weitere Zusammenarbeit,“ so Hans-Peter Summer, der hauptberuflich für die Sparkasse Landshut tätig ist und außerdem im Landshuter Stadtrat sitzt. Für ihn sei schon länger klar gewesen, dass er Verantwortung in der Lebenshilfe übernehmen würde, sofern er als Vorsitzender berufen bzw. gewählt werden würde. Der im Oktober in den Ruhestand verabschiedete erste Vorsitzende Josef Deimer habe ihn darum gebeten, sich zur Wahl zum Vorsitzenden aufstellen zu lassen. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass Sie die großen Fußstapfen des jahrzehntelang amtierenden und hochengagierten Vorsitzenden ausfüllen werden,“ so Heinrich. „Sie werden in den Mitgliedern des Bezirkstags, den Mitarbeitern der Sozialverwaltung und natürlich auch in mir stets konstruktive Gesprächspartner für die Anliegen der Lebenshilfe Landshut finden. Gemeinsam werden wir uns nach Kräften einsetzen, um die Integration von Menschen mit Behinderung voranzutreiben.“ Eines der jüngsten Beispiele sei die Heilpädagogische Tagesstätte der Pestalozzischule in der Jürgen-Schumann-Straße in Landshut. Der Bezirk fördere den Neubau mit rund 448.000 Euro und trage laufende Kosten von rund 1,9 Millionen Euro pro Jahr. Eine gute Investition für Kinder mit heilpädagogischem Förderbedarf, waren sich die beiden Gesprächspartner einig.


Im Bild: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (l.) und Hans-Peter Summer (r.), Vorsitzender der Lebenshilfe Landshut

Foto: Bezirk Niederbayern, Bäter

Quelle: Bezirk Niederbayern



Neuer Geschäftsführer seit 01. April




Am 01. April 2022 hat Johannes Fauth (42) die Stelle des Geschäftsführers der Lebenshilfe Landshut angetreten und das Büro in der Zentrale, Spiegelgasse 207, bezogen.

Johannes Fauth war nach seinem Studium der Rechtswissenschaften viele Jahre in der Sozialverwaltung des Bezirks Niederbayern tätig, zuletzt als Referatsleiter Entgeltwesen und Sozialplanung. Er bringt fundierte Fachkenntnisse im Sozialrecht und zu den Einrichtungen der Behindertenhilfe mit. Durch seine Mitwirkung in zahlreichen Arbeitsgruppen und Gremien auf bezirks- und bayernweiter Ebene kann er auf ein vielseitiges Wissen zurückgreifen, um den Herausforderungen, beispielsweise bei der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes, kompetent zu begegnen.

Johannes Fauth freut sich darauf, die Weiterentwicklung und künftige Ausrichtung der Lebenshilfe Landshut e. V. und ihrer Tochtergesellschaften innerhalb eines modernen Teilhaberechts verantwortungsvoll mitzugestalten.


Johannes Fauth




Einladung zum Künstlergespräch mit Christine Rieck-Sonntag im Café am Dom am 6. April




Die Ausstellung „Saitenwind“ mit Musikerbildern von Christine Rieck-Sonntag im Café am Dom der Lebenshilfe Landshut wurde bis zum 28. April 2022 verlängert und ist Öffnungszeiten des Cafés: Montag bis Samstag, 9 bis 17 Uhr zu sehen (sonntags und 15. – 18. April geschlossen).

Der musizierende Mensch ist für die Landshuter Malerin ein faszinierendes Thema. Was sie reizt, ist die ausdrucksstarke Körpersprache beim Spielen und die Herausforderung, in Farbklängen ein Äquivalent für das Hörerlebnis zu finden. Im Café am Dom, einem Ort der Vielfalt, Lebensfreude und Menschlichkeit entwickeln ihre Bilder eine ganz besondere Strahlkraft.

Am Mittwoch, den 06. April 2022 lädt Christine Rieck-Sonntag herzlich ein zu einem Künstlergespräch um 15:00 Uhr. Treffpunkt ist das Foyer im Erdgeschoss. Da die im vergangenen Jahr geplanten Veranstaltungen aufgrund der Corona-Auflagen abgesagt werden mussten, freut sich die Malerin nun umso mehr auf Begegnungen mit interessierten Besuchern und anregende Gespräche über die Bilder.

Adresse: Café am Dom, Spiegelgasse 207, 84028 Landshut, Tischreservierungen unter Tel. 0871-974058-90


Bild: Walk the Line (Christine Rieck-Sonntag)



Die neue Ausgabe des Magazins „mittendrin“ der Lebenshilfe Landshut ist erschienen.






Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe des Magazins der Lebenshilfe Landshut als PDF:
mittendrin Ausgabe 2022



Mit bunten Legorampen Barrieren überwinden




Neues Inklusionsprojekt der Freiwilligenagentur in Kooperation mit der Offenen Behindertenarbeit der Lebenshilfe Landshut, der Katholischen Jugendstelle und dem Verein Fink WG

Für die meisten Menschen ist der öffentliche Raum uneingeschränkt zugänglich. Eine Stufe am Eingang eines Ladens oder eines Cafés stellt für die meisten Menschen kein Hindernis dar. Doch diese kleine Hürde macht es Rollstuhlfahrern, älteren Menschen mit Rollatoren, aber auch jungen Familien mit Kinderwagen, schwieriger am Leben teilzuhaben.
Mit selbstgebauten Rampen aus bunten Legosteinen möchte die Freiwilligenagentur Landshut (fala) – gemeinsam mit den Kooperationspartnern – vorhandene Barrieren abbauen, um allen Menschen einen Zugang zu ermöglichen.

Doch bei dem neuen Inklusionsprojekt geht es nicht nur darum bauliche Barrieren zu reduzieren. “Wir möchten Menschen mit und ohne Behinderungen beim gemeinsamen Bauen der Rampen zusammenbringen.” erläutert die fala-Projektleitung Linda Pilz die Projektidee. „Die Rampen sollen helfen, Barrieren zu überwinden – sowohl bauliche, als auch die Barrieren in den Köpfen der Menschen“, ergänzt Melanie Kühn, Leitung Offene Behindertenarbeit. Die Initiatoren setzen darauf, dass Berührungsängste und mögliche Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderungen beim gemeinsamen Engagement abgebaut werden können.

Um die Rampen bauen zu können, benötigt das Projektteam viele Legosteine. Für den Bau einer Rampe werden mehr als 4.000 Steine benötigt. Wer also noch alte Legosteine im Keller oder auf dem Dachboden hat, kann diese gerne an das Projektteam spenden. So finden die Legosteine noch einmal Verwendung und erfüllen einen guten Zweck. Für die Sammlung der Lego-Spenden sind fünf Sammelstellen eingerichtet worden. Die Steine können während der Öffnungszeiten im Café am Dom sowie in der Offenen Behindertenarbeit am Brauneckweg 8 abgeben werden. Weitere Sammelstellen sind in der fala, in der Gemeindebücherei Ergolding und dem Schreibwarenladen Kraxenberger in Velden zu finden.

In anderen Städten wie Hanau, Würzburg oder München, sind die Legorampen bereits erprobt und bewährt. Nun sollen die Rampen auch in Landshut etabliert werden. Ein weiterer wichtiger Schritt in dem Projekt ist deshalb, Geschäfte, Apotheken oder Cafés in Landshut und Umgebung anzusprechen und das Interesse an den Rampen zu wecken. Die Rampen werden von den Ehrenamtlichen nach Bedarf gefertigt und speziell an die vorhandene Stufe abgepasst. Da die Rampen nicht fest installiert sind, können die Geschäfte sie bei Bedarf auslegen oder bequem nach Ladenschluss wegräumen.

Allerdings sind der Baulust auch Grenzen gesetzt: Mit den Legorampen kann nur eine Stufe mit einer maximalen Höhe von 18 cm überwunden werden. Sonst würde die Rampe zu steil und zu schwer. „Vielen Menschen ist wahrscheinlich gar nicht bewusst, wie viele Barrieren es für Rollstuhlfahrer oder ältere Menschen mit Rollatoren gibt, die sie an der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben hindern“, vermutet Kühn. Deshalb fiel die Wahl auf Legosteine als Baumaterial: Durch besondere Muster oder die farbenfrohe Gestaltung machen die Rampen auch Menschen auf die Barrieren aufmerksam, für die einzelne Stufen kein Hindernis darstellen. Außerdem sind die gebrauchten Legosteine auch noch nachhaltig, da sie einfach kreativ neu verwendet werden.

Sobald genügend Legosteine gesammelt und Abnehmer für die Rampen gefunden werden, plant das Projektteam die ersten Bautreffs. Gebaut werden soll an barrierefreien Standorten, wie beispielsweise in den Räumen der Offenen Behindertenarbeit der Lebenshilfe, damit alle Menschen die Möglichkeit haben sich in dem Projekt zu engagieren. Interessierte können sich gerne unter info@freiwilligen-agentur-landshut.de oder 0871/20662730 an die Freiwilligenagentur wenden.

Bildunterschrift: Von links: Melanie Kühn, Leitung Offene Behindertenarbeit der Lebenshilfe Landshut, Linda Pilz, fala-Projektleitung Inklusion durch Engagement, Dr. Elisabeth-Maria Bauer, Geschäftsleitung der fala, Armin Mayer, Vorsitzender fink wg, Andreas Steinhauser, Jugendseelsorger der Katholischen Jugendstelle



Viel Herz für die Lebenshilfe



Regelmäßig treffen sich die Mitglieder des Stammtischs „Gut aufgelegt“ im Landgasthof Wild in Haunwang zu einem fröhlichen Austausch. Bei einem Weihnachtreffen im letzten Dezember ging nach dem gemeinsamen Essen wie in jedem Jahr der Hut rum, um Spenden für soziale Zwecke in der Region zu sammeln. Diese wurden von Stammgast Franz Xaver Lachner mit dem Erlös aus dem Verkauf selbstgefertigter Holzherzerl noch einmal aufgestockt. Auf diese Weise kamen insgesamt 700 Euro zusammen, über die sich nun die Lebenshilfe Landshut freuen durfte. Die Spende wird den Mitarbeitern mit Behinderung der Landshuter Werkstätten GmbH zum Beispiel in Form von gemeinsamen Unternehmungen zugutekommen. Als Vertreter des Stammtischs waren Anton Grab und Franz Xaver Lachner zur Übergabe in die Geschäftsstelle des sozialen Trägers gekommen, um die Spende dem Vorsitzenden Hans-Peter Summer persönlich zu überbringen. Bei dieser Gelegenheit ließ es sich Franz Xaver Lachner nicht nehmen, auch zwei Kisten mit seinen Herzen zu spenden, gefertigt aus unterschiedlichen Holzarten, gewonnen im eigenen Wald. Hans-Peter Summer bedankte sich bei Anton Grab und Franz Xaver Lachner für die Zuwendung des Stammtischs und das wertvolle Engagement für Menschen mit Behinderung.

Die Herzen sind im Laden des „Café am Dom“ der Lebenshilfe in der Spiegelgasse erhältlich. Jedes dieser Herzen ist ein absolutes Unikat und zu vielen Gelegenheiten ein passendes Geschenk.

Auf dem Bild von links: Daniel Weirich (Mitarbeiter Café am Dom), Anton Grab (Stammtisch), Adi Schwazer (Mitarbeiter Café am Dom), Franz-Xaver Lachner (Stammtisch), Hans-Peter Summer (Vorsitzender Lebenshilfe Landshut)



Erfolgreiche Zusammenarbeit zugunsten der Lebenshilfe



Seit nunmehr sieben Jahren wird das Motiv der Benefiz- Weihnachtskarte der Lebenshilfe Landshut von der Malerin Sigrid Hofer gestaltet. Die aquarellierten Federzeichnungen, auf denen stets Wahrzeichen der Stadt Landshut in Kombination mit einem lokal beheimateten Tier in winterlicher Atmosphäre dargestellt sind, erfreuen sich großer Beliebtheit. Die Weihnachtskarte 2021 zeigte einen fliegenden Eisvogel in einer verschneiten Winterlandschaft am Isarufer mit Blick auf Landshut im Hintergrund.
Die Buchhandlung Pustet in der Altstadt übernahm den Verkauf wie in den Vorjahren unentgeltlich und konnte nun dem Verein den Erlös in Höhe von 800 Euro überreichen. „Schon vor dem Verkaufsstart erkundigten sich die Kunden nach der Karte und kurz vor Weihnachten war sie bereits restlos vergriffen“, so Filialleiterin Kerstin Glöckner. Sigrid Hofer freut sich, mit ihren Werken Menschen mit Behinderung in der Region zum wiederholten Male unterstützen zu können. Josef Deimer, Ehrenvorsitzender der Lebenshilfe Landshut, und der amtierende Vorsitzende Hans–Peter Summer bedankten sich herzlich bei der aus Landshut stammenden Malerin sowie bei der Buchhandlung Pustet für die erfolgreiche Zusammenarbeit und langjährige treue Verbundenheit.

Bildunterschrift von links: Josef Deimer (Ehrenvorsitzender der Lebenshilfe Landshut), Sigrid Hofer (Malerin), Kerstin Glöckner (Filialleiterin Bücher Pustet), Hans-Peter Summer (Vorsitzender der Lebenshilfe Landshut)
Foto: Isabelle Brickum-Peer



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